Oldschool trifft Newschool und wird nie zu Trueschool...
Mary Hatchet schlachtete sich als Kind in den 80ern durch ihre Familie und später durch die halbe Psychiatrie. Nackig und mit irrem Blick, wie es sich für eine düstere Legende gehört. Jahrzehnte später und in ihrem Andenken feiert die halbe Stadt die "Blood Night" - und ein Ouijabrett samt dummer Teenagerclique sorgt pünktlich für ihre Rückkehr...
Der Start von "Blood Night" ist noch echt in Ordnung. Mary Hatchet meist nackt und blutig mordend ihren Mythos formend. Aber nach diesem längeren Intro geht's um die Opfer, die Teens, die Partyclique - und dann saust der Slasher vollkommen in den Keller. Eher "Eurotrip" als "Halloween". Die süße Danielle Harris kann das nicht mehr retten. Viel Sex und ein paar blutige Kills können das nicht mehr retten. "Blood Night" ist mir mindestens zwei seiner Drittel echt auf die Eier gegangen und hat alles an den Tag gelegt, warum Slasher im Mainstream diesen miesen Ruf haben. Sehr nackt, sehr beknackt, komplett abgewrackt und abgespackt. Eher eine notgeile Hausparty mit unsympathischen Schreihälsen als ein empfehlenswerter Slasher. Selbst für das 00er-Niveau. Kein Wodka-E kann das richten. Noch nichtmal Comfort Food in seinen Bereich. Und auch die oft genug ultrabrutalen Kills sind meist dermaßen hektisch und hässlich geschnitten, dass es kaum Spaß macht.
Fazit: in Sachen Gore und Nacktheit gut am Start... der Rest ist eine Unart!