Ted V. Mikels kann neben Andy Milligan, Ray Dennis Steckler und Doris Wishman zu den ganz großen Regie-Stümpern des amerikanischen Grade-Z-Films gerechnet werden. Mit seinem Erstlingswerk präsentiert der gute Mann einen ziemlich langweiligen Nudie Cutie, der eigentlich nur den Zweck erfüllt, mehr oder weniger hübsche junge Damen gänzlich ohne Textil zu präsentieren: Beim Baden, beim Putzen, als Modell beim Aktmalen oder beim bourlesquen Tanz. Die Rahmenhandlung dreht sich um einen Psychiater, der sich die erotischen Phantasien seiner männlichen Patienten erzählen lässt... Natürlich ist alles äußerst billig und völlig uninspiriert heruntergekurbelt worden; länger wie zwei Nächte dürfte wohl kein Programmkino dieses Machwerk gezeigt haben. Heute ist "Dr. Sex" kaum noch zu finden, was diesen Streifen jedoch keineswegs zu etwas Besonderem macht...