Kriegsfilm nach einer wahren Begebenheit während eines Einsatzes der US-Armee in Mogadischu.
Story:
3. Oktober 1993: Ein Trupp bestehend aus Delta Force-Soldaten und Rangern sollen zwei Handlanger des somalischen Terroristen Mohammed Farrah Aidid gefangennehmen und in die USA ausliefern. Das Ganze soll während einer Konferenz im Stadtzentrum passieren und nicht länger als eine Stunde dauern. Doch dann geraten die Soldaten in einen Hinterhalt, werden von Milizen unter Beschuss genommen und die Situation gerät vollständig außer Kontrolle. In den folgenden 15 Stunden befinden sich die Marines in einem Kriegsgebiet, in dem es nur ums nackte Überleben geht. An die 1000 Somalis und 19 Marines verlieren ihr Leben, über 70 Soldaten werden teils schwerst verletzt. Nur wenige können unverletzt aus Mogadischu flüchten.
"Black Hawk Down" ist einer der wenigen amerikanischen Kriegsfilme, bei dem nicht Patriotismus und die unbesiegbare US-Armee im Vordergrund stehen. Ridley Scott hielt sich exakt an historische Tatsachen und lässt seine Darsteller die Hölle des Krieges am eigenen Leib miterleben. Selten wurden die amerikanischen Soldaten so verletzlich dargestellt und ihre Taten mal nicht in den Himmel gelobt.
Letztendlich zeigt uns "Black Hawk Down" wieder mal, wie sinnlos Krieg eigentlich ist und vor allem, dass sich die USA nicht überall einmischen sollten. Das was 1993 in Mogadischu passierte, widerfuhr und widerfährt den Soldaten auch im Irak.
Fazit: Ein dramatischer Kriegsfilm, bei dem trotzdem die Action klar im Vordergrund zeigt und es wenig Ruhepausen gibt. Muss man auf jeden Fall gesehen haben.
10 von 10 Punkten