Pixars Kurzfilm „Presto“ kam als Vorfilm zu „Wall-E“ (2008) in die Kinos und gehört wohl zu den gelungensten Vertretern seiner Art. Was in den paar Minuten rund um den Zauberer Presto DiGiotagione und seinen hungrigen Hasen Alec für ein Feuerwerk an witzigen Ideen abgebrannt wird, bekommt man so nicht oft auf die Leinwand gezaubert.
Der Hase, dem es doch nur nach der Karotte verlangt und die ihm verwehrt wird, macht dem Magier bei einem Auftritt vor Publikum das Leben schwer.
Die Schlagzahl ist dabei hoch, nach einer kurzen Einführung geht auch schon auf der Bühne rund und das bis zum Ende. Dieses kommt nur allzu bald, gerne hätte das noch eine Weile so weitergehen dürfen. Der Magier muss einiges einstecken, die Sympathien hat der Hase allerdings schnell auf seiner Seite.
Die Animationen sind grandios und ergeben mit dem Tempo ein Slapstickfest, an manch altes Vorbild erinnernd und dabei einfach gekonnt ausgespielt, das Timing wird hier perfekt abgepasst.
Keine Message, kein doppelter Boden – einfach nur eine Handvoll Minuten rasanter Spaß. Auch beim x-ten Mal.