6
Vielleicht bin ich zu gutmütig, wenn ich den Film mit 6 von 10 Punkten bewerte. Die Story ist im Grunde genommen einfach und soll an dieser Stelle nicht wiederholt werden. Aber die Umsetzung gelingt dann doch auf interessantere Weise als die üblichen Filme dieses Genre. Gerade die im Film umgesetzte Technik und die Spezialeffekte finde ich gelungen, da sie nicht bloß auf Schockeffekte angelegt sind, sondern die Dämonisierung, der die Hauptfigur ausgesetzt ist, dem Zuschauer eindrucksvoll nahebringen.
0
Ein kleiner feiner Grusler mit vielen gelungenen Shock-Effekten. Wer einen Splatter- oder Slasher-Streifen erwartet, der wird hier nicht auf seine Kosten gekommen. Ich bin ohne Erwartungen an den Film rangegangen und wurde positiv überrascht. Die Shock-Effekte sind gut dosiert und werden durch die gelungene Musikeffekte noch besser in Szene gesetzt. Die Story ist ein wenig flach, dennoch bietet der Film gute Unterhaltung für einen Grusel-Abend.
5
Eine Mischung aus „Haunted House“-Film und Familiendrama erwartet den Zuschauer bei Peter Cornwells „Haus der Dämonen“ aus dem Jahre 2008, das angeblich (natürlich…) auf einer wahren Begebenheit basiert. Auf mich wirkt das Drehbuch ziemlich uninspiriert und lustlos. So reihen sich jede Menge Horror-Klischees aneinander, bleiben die Logik auf der Strecke und die Charaktere oberflächlich bis unglaubwürdig. Das Unvermögen, trotz gelegentlicher guter Einfälle (z.B. die abgeschnittenen Augenlider, brrr) und technisch durchaus respektabler Leistungen wirklich fesselnde Horrorkost kreieren zu können, soll dann mit reichlich Rührseligkeiten und sogar einer Art christlicher Aussage kaschiert werden, was mir sauer aufstößt. Sehr halbseidenes Filmvergnügen; ungeeignet, Genre-Fans zu befriedigen.