Review

Hervorragend fotografierte ITALO-HORROR alá Rosemarie’s Baby. Mit dem Unterschied: ITALO-LIKE um einiges härter!!!

Zur Story:
Der blinde Mark, der mit seiner Schwester Christine in Venedig wohnt, wird von grausamen Visionen geplagt, in denen ein Mann mit einem Stock Personen aus Marks Umfeld auf grausame Art tötet, und seine Schwester schwängert. Eines Tages kommt ein Gast in die Pension, der Mark auf unerklärliche Weise an den Mörder in seinen Visionen erinnert. Als Christine kurz darauf schwanger wird, ist Mark davon überzeugt dass das Kind der Sohn des Teufels ist... !!!

Der Film ist in vielen Belangen ein Ereignis. Das beginnt bei der hervorragenden und immer passenden Filmmusik von Pino Donaggio und reicht von der sehr charismatischen Schauspielerriege bis zu einer einfallsreichen und in Staunen versetzenden Kameraarbeit. Ugo Liberatores Film ist ein geiles "Rosemaries Baby"-Imitat, das in den blutigen Momenten absolut überzeugen kann, und nicht mit grausamen Bildern geizt!!! Ein klassischer Horrorfilm aus den 70er Jahren, der wegen seiner besonderen Italo-Atmosphäre, für Genre-Fans zu den zu entdeckenden Perlen zählt.

Für Schock- und Ekelmomente ist reichlich gesorgt: Würmer quellen aus Wasserhähnen und Puppenleibern, fette Ratten klettern aus Brunnendeckeln, Spazierstöcke werden in zarte Wangen gebohrt. Die Gore-Effekte sind nicht von schlechten Eltern: Der Babymord (welches aufgespiesst wird!) ist beispielsweise wirklich HAMMERHART & FIES, und auch die kichernde Blutpuppe mit den offenen Eingeweiden rockt. Dazu Splatter-FX wie eine Eisenstange die in den Brustbereich einer Frau gestossen, und neben dem Ohr in den Kopf geschlagen wird.

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