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Man merkt es diesem altmodischen Krimi an, dass er auf einem Bühnenstück, genauer: einem Broadway Spiel aus den 1920ern, basiert, denn es wird viel gesprochen, aber es ereignet sich relativ wenig im gruseligen Gemäuer. Sticheleien unter den Erbschleichern nehmen einen großen Raum ein, leider neigt die Cast dazu, Wortgefechte durch Overacting zu ruinieren. Die Wer-ist-der-Mörder-Story wird oft aus offensichtlichen Gründen mit den Werken von Agatha Christie verglichen. Britische Eleganz und Noblese gibt es nicht zu knapp, nur der berühmte schwarze Humor, den man mit Thrillern aus dem Vereinigten Königreich assoziiert, macht sich ein wenig rar. Stattdessen gibt es einige Film-im-Film-Momente, die beinahe absurde Züge annehmen, zumal eine wie hier dargestellte Bild- und Tontechnik zum damaligen Zeitpunkt natürlich noch nicht existierte.

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