Review

Erst einmal eines vorweg: Diesen Film in Worte zu fassen ist sehr schwer.

Die Handlung dreht sich um einen schwarz gekleideten Mann, der eine apokalyptische Welt durchwandert. Dabei verletzt und verstümmelt er sich selber für einige zahlende Zuschauer, die dies sehen wollen. Er selber will damit aber über seine Erinnerungen hinwegkommen. Erinnerungen an seinen trunksüchtigen, brutalen Vater und den Tod seiner Mutter. Allerdings bringt ihm auch das unendliche Blutvergießen keine Erlösung seines Gehirns...
Viel mehr kann man dazu nicht sagen. Im Grunde ist dieser Film ein Trip in die menschliche Seele. In eine unglaublich kranke menschliche Seele noch dazu.
Der Film besteht fast ausschließlich aus Bildern, Musik und Tönen. Dialoge sind so gut wie keine vorhanden, was der Spannung aber keinesfalls einen Abbruch tut. Die Darstellung des Ganzen durch verschiedene Perspektiven und Bildern ist einfach wahnsinnig intensiv und gewaltig. Die Darsteller sind alle hervorragend besetzt, allen voran Jim van Bebber (Deadbeat at Dawn) der den psychopathischen Vater in den Rückblenden darstellt.
Alles in allem ist dies ein immens brutaler Experimentalfilm, der seine Wirkung aber nicht verfehlt.
Anschauen lohnt sich - für nicht allzu Zartbesaitete.

Ich gebe dem Film eine 8/10.

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