Review

Eines vorweg: Ich weiss nicht so ganz, was ich von diesem Film halten soll. Irgendwie ist er eine amateurhafte Mixtur von "El topo" und "Tetsuo - The Iron Man" mit einem Schuss "Nekromantik".

Ivan oder besser gesagt der "Mutilation Man" wird wiedergeboren und auf einen Selbstfindungstrip geschickt. Dabei muss er sein Kindheitstrauma verarbeiten und trifft auf seltsame Menschen und Dinge ...

Mit grosser Anstrengung kann man zwar der Handlung des Filmes folgen, die einem aber nicht so wirklich vom Hocker reisst. Denn sie ist fast wie eine Kopie von "El topo" und wirkt darum auch etwas altbacken.
Die optische Umsetzung erinnert stark an die "Tetsuo-Filme" und ist deswegen sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Doch wer auf Verblendungen, Zeitraffer, Farbfilter, Slow-Motion, schnelle Schnitte und Überreizung des Bildmaterials steht, kann fast bedenkenlos zugreifen.
Der ganze Film ist sehr brutal und pervers, was mit realen Doku-Material von Exekutionen und richtigen Hardcore-Porno-Szenen fast bis ins Unermessliche verstärkt wird.

"Mutilation Man" ist ein Film, der inhaltlich und bildlich äusserst fragwürdig ist. Das Gezeigte überschreitet nämlich stark die Grenze des anspruchvollen Art-Movies. 6.5/10

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