Review

Inhalt:
Ein Serienkiller, dessen Schaden aus seiner Kindheit herrührt, entführt eine junge Frau. Er sammelt Trophäen seiner Opfer in Form von Körperteilen, Polaroids etc, die in seinem gesamten Haus verteilt sind. Die junge Frau soll in sein Tagebuch schreiben, dass er über die Morde führt. Unter den fortwährenden Misshandlungen durch den Psychopathen merkt sie bald, dass dieses Buch Ihre einzige Überlebenschance ist...

Fazit:

Also ich habe gedacht, ich wäre ziemlich hart im nehmen was Filme angeht. Wie ich nach dem "Genuß" von SCRAPBOOK feststellen durfte ist dem nicht so!

Die Atmosphäre in dem Film ist unglaublich trotz, oder vielleicht gerade weil, der ganze Film in DV-Optik gedreht wurde. Man hat das Gefühl live dabei zu sein - das macht den Film so intensiv.

Definitive Splattereffekte gibt es bis auf ein oder zwei keine, die Gewalt geht eher vom psychischen aus und von den Vergewaltigungen (die echt! gespielt sind inkl. Aufnahmen der Geschlechtsteile) und Schlägen.

Die Schauspieler spielen alle verteufelt gut, das muss man ihnen lassen - das sieht alles so real aus - eine Meisterleistung! Man kann sich teilweise nicht vorstellen, dass die Szenen "nur" gespielt sind. Allerdings gibt es auch nicht viele Schauspieler. Eigentlich nur den Killer und sein Opfer und 3 Kurzauftritte anderer Darsteller.

Im Grunde ist es schon ein heftiges Stück Zelluloid was Eric Stanze da abgeliefert hat - trotzdem ist es definitiv kein Film, den ich öfter als dieses eine Mal ansehen werde. Mir ist das Ganze ein Spur zu heftig.

Das soll sich aber ja auch in seinem anderen Werk ICE FROM THE SUN wiederspiegeln, welches allerdings eine gute Spur verworrener sein soll.

Leider ist das Ende dann etwas abrupt herbeigeführt, da hätte man noch etwas Story drumherumspinnen können - zumindest, dass die Intention des Killers etwas besser durchleuchtet wird. Aber auch ohne diese Erklärung bleiben knapp 90 Minuten Terrorfilm par Excellance!

Nichts für schwache Nerven.

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