Review

Wie hier in den Kritiken zu lesen ist, kann man dem Film Banalität vorwerfen. Zwei Metal-Heads, die man als solche erkennen kann spielen Wikinger. Okay. Und ich hab ehrlich gesagt auch nicht vorgehabt zuzusehen, wie einer seine Notdurft verrichtet. Man könnte jetzt auch noch sagen, dass der Film billig aussieht. Klar ist der mit ner Amateurkamera gefilmt, aber sonst macht ja kaum einer nen guten Wikingerfilm.

Jetzt das große ABER:
Mit wenigen Mitteln und vermutlich keinem sonderlich nennenswertem Budget ist hier die rauhe dreckige Realität der Wikinger dargestellt. Auf Zelluloid gebannt, wären die Bilder garantiert grandioser und besser, aber so sehen sie viel echter aus. Man kann sich eher selbst hineinversetzen in die Situationen.
Das zwischendurch der Begriff "Wikinger" fällt hab ich einfach auf die Übersetzer geschoben, wen das stört, der kann das ganze auch auf Alt-Norwegisch gucken (allerdings steht da auch im Untertitel "Wikinger").

Was schade ist, dass die DVD mit so viele tolle Bands wirbt, diese aber wurden fast nur in den Kapitel Tafeln verwendet. Mit Ausnahme von Dimmu Borgir, die einmal verwendet wurden, als eine Notdürftige Kapelle abgebrannt wurde (mit 666 im Text, ein wenig poserhaft, aber okay).
Ich hatte mir bei den Bands etwas epischeres vorgestellt und ein klein wenig mehr Kampf.

Fazit: Wer sich "Easy Rider" mit Wikinger statt Hippies als Sujet und mit ein wenig "Dead Man" garniert vorstellen kann, und ebenso nichts gegen Amateurfilme hat, dem sei der Film wärmstens empfohlen.

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