„Violence Jack“ ist wieder da, es geht auf in die zweite Runde. Und, gibt es was neues? Nein, natürlich nicht, alles ist beim alten geblieben.
Auch hier geht es wieder darum, dass eine Bande auf Motorrädern eine kleine Stadt malträtiert. Und dabei geht es wieder ordentlich zur Sache. Die beste Szene gibt es gleich zu Begin, als ein Pärchen in einem Jeep von der besagten Bande überfallen wird. Hat man erst das Gefühl, man schaut „Mad Max“, so wandelt es sich sofort, als der Jason Voorhess Klone das Feld betritt. Mit Eishockeymaske und Kettensäge bewaffnet wird direkt der Mann zerlegt, natürlich hält die Kamera voll drauf, wenn diverse Körperteile der Kettensäge zum Opfer fallen. Die Frau wird natürlich direkt vergewaltigt und dann getötet, alles wie gehabt.
Alles, was man in Teil 1 gesehen hat, gibt es auch hier zu sehen. Gewalt und Blut ohne Ende, dazu wieder mal das menschenverachtende Frauenbild der japanischen Gesellschaft.
Irgendwann tritt dann wieder besagter Jack auf den Plan und räumt ordentlich auf, natürlich mit den gleichen Mitteln.
Zeichnerisch bleibt hier auch alles beim Alten. Spektakulär sieht das alles nicht aus, soll es wohl auch nicht, es scheint zu reichen, wenn der rote Lebenssaft ohne Ende in jeder möglichen Form fließt. Männer sind hier wieder widerliche Objekte, nur den Sex vor Augen und jede Frau die einem über den Weg läuft, ist dran, so einfach ist das. Wer das toll findet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ferner fällt den Leuten hier auch wirklich nichts neues ein, die Location ist anders, das war es aber auch schon, die Story ist gleich banal, also wird man hier eigentlich nur noch mehr gelangweilt. Der relativ gute Begin (OK, dieser Jason Typ war ja mal was ganz neues, da kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen) reicht dann aber nicht, die Story verflacht danach direkt.
Fazit: Wer Teil 1 klasse fand, wird auch hier bedient, Splatterfreunde sind wieder im Himmel, alles was nicht realisierbar ist, findet hier statt und es wird immer eins draufgesetzt. Normale Leute werden wieder nur angewidert abschalten, zu Recht.