Review

So, letzte Runde und irgendwann ist es auch mal genug mit Stumpfsinn, sinnloser Gewalt und frauenverachtender Gewalt. Mit diesem Teil ist „Violence Jack“ endlich beendet.


Bevor man endgültig einschläft, die Story ist wie immer die Gleiche. Böse Menschen foltern, töten etc. andere Menschen, bis wieder einmal unser Freund Jack kommt und mit allen Schluss macht. Gewalt ist hier immer noch die beste Lösung. Somit dürfte sich die „Violence Jack“ Reihe ein wenig für den deutschen Markt disqualifiziert haben.
Irgendwann hält man es wirklich nicht mehr aus, endlos die gleiche Story vorgesetzt zu bekommen, ohne das sich mal irgendwie was ändert. Da man sich aber auch im Splatter und Gorebereich zurückgehalten hat, dürfte dieser Teil auch für die Splatterfreaks mittlerweile zu zahm sein. Auch Freunde des gezeichneten Sex kommen nicht mehr wirklich auf ihre Kosten, so dass man Teil 3 bedenkenlos in die Tonne treten kann.
Gorefreaks werden in Teil 1 und Teil 2 ihre Offenbarung finden, wer Sex mag, kommt in Teil 1 voll auf seine Kosten, auch wenn alles verpixelt ist, dank japanischer Vorzensur. Trotzdem ist hier alles wie auch in anderen japanischen Animefilmen. Frauen mit ungewöhnlich großen Brüsten (ja ja, was es nicht so oft in Japan gibt muss man zeichnen), Männer als sexbesessene Typen, die abartig mit Frauen umgehen. Vergewaltigungen sind hier mehr als legitim und gehören bei „Violence Jack“ zum guten Ton. Für die westliche Welt ist dies nur schwer nachzuvollziehen, wie man so was nur im Ansatz toll finden kann.


Fazit: Der totale Tiefpunkt, langweilig ohne Ende, nicht mal die Effekte überzeugen mehr. Hier macht man wirklich alles falsch, was man falsch machen kann, es hilft nur vorspulen oder gar nicht erst anmachen. Wenn die OFDB es zulassen würde, würde ich hier 0/10 verteilen. Bis jetzt der absolute Tiefpunkt in meiner Animewelt.

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