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Hätte es die Macher denn umgebracht, wenigstens in einer einzigen Szene mal mit echten Tieren zu arbeiten, anstatt wieder nur alles an Viehzeug aus dem Rechner zu zaubern? Entweder hat das verwendete Computerprogramm nichts getaugt oder der Typ, der damit arbeitete, hatte zu wenig Ahnung, denn die sich viel zu schnell fortbewegenden Vipern schauen aus wie über den Boden rasende, dunkle Schnüre. Die Fressattacken sind auch alles andere als schlangentypisch. Der altbekannten Tierhorrorformel werden nicht nur keinerlei neue Aspekte hinzugefügt, die ideenlose Angelegenheit ist in der ersten Stunde auch noch ausgesprochen langatmig. Erst im einigermaßen spannenden, wenn auch in keiner Weise innovativen letzten Akt, wo das Blah-Blah zwischen den Inselwohnern abgehakt ist und die Vipern mit Flammenwerfern bekämpft werden, kriegt der Film noch halbwegs die Kurve. Aber wie tief ist eigentlich Tara Reid abgestürzt?

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