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Der Archäologe Nicholas findet eine alte Schriftrolle, in der geschrieben steht, daß Noah vor seiner berühmten Arche schon eine andere Arche gebaut haben soll, in der er – der Schriftrolle nach – ein Monster fortgeschafft hat. Zusammen mit seiner Ex-Frau, die sich ebenfalls auf dem Gebiet der Archäologie auskennt, begibt Nicholas sich nach Persien, wo sie tatsächlich in eine Wüste auf die Überreste der Arche samt Monster stoßen. Es sieht aber so aus, als ob das Wesen, das bereits seit einigen tausend Jahren tot ist, wieder zum Leben erweckt werden würde.

Donnerwetter, der olle Noah muß ja ein fleißiges Kerlchen gewesen, nicht nur das er alle Tiere durch seine Arche vor der Sintflut gerettet hat, er fing auch die Kreatur der Dunkelheit und fuhr mit ihr auf seiner zweiten Arche fort. Dumm nur das die absäuft und theoretisch hätte er alle anderen Tiere dann gar nicht retten können. Egal, wir sind hier SciFi Pictures und wissen das Logik nicht an erster Stelle der Produktionen steht.
In Monster Arche wird sogar die ganze Bibel mehr oder weniger umgeschrieben, mal eben eine neue Schöpfungsgeschichte aus dem Sand gebuddelt und der Noachisten Bruderschaft ausgeplaudert, das es noch viel mehr Dinge gibt die die Christenheit noch nicht weiß (so lange sie es den SciFi Drehbuchschreibern nicht verraten haben, ist die Menschheit aber noch sicher).
Wir haben also eine Truppe aus Archäologen, bei der die junge Dame natürlich stets in Hot Pants und knappen Top rumläuft, was im Irak ja immer gerne gesehen ist, denn spielt die ganze Story, auch wenn sie recht unglaubwürdig von irgendeinem Steinbruch verkörpert wird. Ärgerlich wirds bei den beiden älteren, einem Ex-Ehepaar, das sich wahlweise nur so anzickt, oder Religion und Glaube ausdiskutiert. Sorry liebe Rene O´Conner, du bist ein echtes Schnucki und bei Xena meine Lieblingsdarstellerin, aber sobald du in diesem Streifen den Mund aufmachst, erzeugte das bei mir spontanen Brechreiz. Wenigstens Tom `Tiny´Lister darf als brummiger Major ein wenig Sprüche klopfen.
Das Monster selbst sah irgenwie wie eine billige CGI Kopie von Godzilla in der Emmerich Versio aus und hoppelt gar liebst wie ein Kaninchen durch die Wüste. Richtig dolle siehts nicht aus, aber wir haben von SciFi schon schlimmeres gesehen. Der Film an sich ist sogar stellenweise recht kurzweilig ausgefallen, immer dann wenn Hauptakteure ihre Klappe gehalten haben. Einen Minuspunkt gibts allerdings für die dreiste Szenenkopie aus Indiana Jones, in der er mit einen Stab und der einfließenden Sonne einen Punkt auf einer Karte markierte, wurde hier wirklich 1zu1 nachgespielt.
4/10 

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