Ein Film, so austauschbar wie ein paar Socken, wie Unterwäsche.
Ein "Plot", so untwisted und berechenbar wie ein von der Leine gelassener Pitbull mit gefletschten Zähnen.
Kurzum: trotz, oder gerade wegen, all der Ballerei, wegen der expliziten Gewaltdarstellungen, ein unendlich langweiliger und überflüssiger Film.
Moralisch war die Figur des Frank Castle schon immer fragwürdig, doch ist Rache auch in der Literatur stets ein guter Aufhänger für eine Story gewesen.
Für die Zerissenheit der Seele des Punishers blieben etwa 92 oberflächlich gehaltene Sekunden.
Was will dieser Film? Unterhalten? Negativ. Ohne fesselnde Story keine Unterhaltung. Schocken? Negativ. Viel Gewalt, die doch nur oberflächlich bleibt, weil überzogen. Also zurück zur Unterhaltung.
Action-Szenen, wie sie schon vor 20 Jahren ansprechender in Szene gesetzt wurden, Charaktere so blaß wie gebleichte Laken, Dialoge, so steif wie gestärkte Wäsche und aus der großen Klischeekiste zusammengeklaubt.
Uff, erbarmungslos ist nicht der Punisher, sondern der Film, der sich so zeitverschwendend herausnimmt überhaupt zu existieren.