Review

Ein Film bei dem einfach alles stimmt - Humor, Spannung und allergrößte Spielfreude bei den Schauspielern.

Der 1963 von Regisseur Stanley Donen nach einem Drehbuch von Peter Stone gedrehte Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und kann selbst bei der x-ten Wiederholung immer wieder überzeugen.

Regina "Reggie" Lambert, gespielt von Audrey Hepburn, steht kurz vor ihrer der Scheidung von ihrem Mann Charles. Als sie von einem Skiurlaub nach Paris zurückkehrt, findet sie ihre Wohnung leer geräumt vor. Ein Polizist eröffnet ihr, dass ihr Mann wohl während einer überstürzten Flucht aus Paris getötet wurde und übergibt ihr eine Tasche mit seinen Habseligkeiten. Reggie steht scheinbar vor dem Nichts, zwar kein Mann mehr, den sie nicht liebt, aber auch kein Geld mehr. Da tritt erneut der smarte Peter Joshua , gespielt von Cary Grant, in ihr Leben, den sie schon kurz während ihres Skiurlaubs kennen gelernt hatte und der ihr nun seine Hilfe anbietet. Ferner tauchen auf der Beerdigung Charles' drei zwielichtige Gesellen auf, die überprüfen, ob Charles auch wirklich tot ist. Diese ehemaligen Kriegskameraden ihres Mannes bedrohen sie in der Folge, hat sie doch ihr "Kamerad" im Krieg um eine Beute von 250000 Dollar gebracht, die sie jetzt haben wollen.



Regina Lambert findet sich einer turbulenten Kriminalgeschichte wieder, in der sie außer vielleicht dem Botschaftssekretär Hamilton Bartholomew niemanden wirklich trauen kann. Auch Peter Joshua, in den sie sich verliebt hat, scheint mehrere Identitäten zu besitzen und Namen an- und abzulegen wie andere Menschen ihre Kleider.

Der Film macht einfach nur Spaß und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen bis zum in sich stimmigen Ende.
Die Schauspieler agieren mit großer Spielfreude, dies gilt insbesondere für das Duo Hepburn-Grant, die sich ausgesprochen witzige Wortgefechte liefern, die mit der passenden Mimik unterstützt wird. Auch die Gegenspieler sind stark besetzt, dort finden sich unter anderen George Kennedy, James Coburn und Walter Matteau.

Kamera, Regie und Drehbuch zeigen zwar, dass wir es mit einer typischen Hollywood-Produktion der 60er Jahre zu tun haben, die sich auffällig an den Stil Hitchkocksanlehnt, dies alles macht sie aber in besonders gelungenerArt und Weise, so dass eigentlich nahezu jeder Zuschauer etwas für sich finden kann.

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