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A Few good Men

Ein Militärthriller bei dem sich das Who is who Hollywoods versammelt – Was will der Zuschauer mehr und seine Erwartungen werden nicht enttäuscht.

Private Santiago wird auf der Marine-Base in Guantanamo Bay Cuba von zwei Kameraden so lange gefoltert, bis er an den Verletzungen stirb. Die beiden werden des Mordes angeklagt und der junge Lt Kaffee wird ihnen als Verteidiger zugeteilt. Zusammen mit seinen beiden Kollegen versucht er zu beweisen, dass die beiden Marines nur einem Befehl ihres Kommandanten Col. Jessep befolgt haben.

Regisseur Rob Reiner gelang es für seinen Militär-Gerichtsthriller eine erstaunliche Darstellerriege zu versammeln. Tom Cruise, Jack Nicholson, Demi Moore, Kiefer Sutherland und Kevin Bacon um nur einige zu nennen. Den Schauspielern ist es auch zu verdanken, dass trotz der stolzen Länge von ca. 140 Minuten keine Längen auftauchen. Der Showdown zwischen Nicholson und Cruise im Gerichtssaal ist mittlerweile Filmgeschichte (You can’t stand the truth). Nicholson, eigentlich nur eine Nebenrolle, gibt den tyrannischen Soldaten, der absoluten Gehorsam von seinen Untergebenen fordert so brilliant, dass er den restlichen Schauspielern jedesmal die Schau stiehlt, wenn er im Bild ist.

Rob Reiner drehte einen Militärthriller, der ebenso unterhält wie auch kritisiert. Er hinterfragt die Einstellung des US Militärs in der absoluter Gehorsam vor Moral gestellt wird und in der der einzelne nichts ist ohne die Gemeinschaft des Corps ist. Natürlich gelingt dies nicht ganz ohne Pathos, aber trotzdem noch

9/10

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