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Jung, blond, hat Talent und verdammt sexy. Dieser Mann gehört ins Rampenlicht der Welt. Noch fehlt Bryan das Sprungbrett zum Erfolg. Jungmanager Reggie hat die rettende Idee. Er investiert die gesamte gemeinsame Kohle in ein Preisausschreiben, das er auch prompt gewinnt. Die Sache hat allerdings einen Haken. Die Preisträger des Hollywood-Karriere-Trips dürfen nur Pärchen sein. Kurzentschlossen verwandelt sich Reggie in eine knackige Schönheit. Und das hat Folgen. Denn Reggie, von nun an auch Regina, verliebt sich in eine Kleine. Diese weiß jedoch nicht, daß er ein Doppelleben führt und in Bryans Hotelzimmer wohnt. Auch Lisa flippt aus, als sie ihren heißgeliebten Bryan mit Regina erwischt. Das Chaos ist vorprogrammiert.

Das es sich bei he´s my Girl mal wieder um die typischer Nobrainer 80er Komödie handelt kann man nicht nur schon am Titel erkennen, sondern auch an der Regisseurin Gabrielle Beaumont, die sich ja als Expertin fürs Seichte vor allem in Fernsehserien einen (kleinen) Namen gemacht hat. Und so kommt es dann auch, als zwei Landeier aus Missouri einen Trip nach LA gewinnen, sich aber dafür einer der beiden als Frau verkleiden muß.
Um das Ganze natürlich noch amourös pointierter zu gestalten verlieben sich unsere beiden Jungspunde in zwei Girls aus der Großstadt, müssen aber gleichzeitig ihre Tarnung aufrecht erhalten. Als sich dann aber auch noch der Veranstalter des Trips in Reggie/Regina verliebt ist der Weg für Zoten, Verwechslungen und Peinlichkeiten Tür und Tor geöffnet. Tiefgang darf bei der Travestie-Komödie natürlich keiner erwarten und auch die Gags sind nicht die dicksten Brüller am Comedy Himmel, es sei denn jemand lacht sich tot das die beiden Kerle sich für die Kamera sogar küssen müssen.
Man könnte das Alles sogar als jugendliche Antwort auf Tootsie sehen. In den 80ern war es halt noch komisch Kerle in drag zu sehen, während man heutzutage doch eher den Kopf darüber schütteln würde, allein aus diesem Thema eine Komödie zu tischlern. Ab und zu schafft es die Story mal dem Zuschauer ein Lächeln zu entlocken, aber zumeist verlassen sich die Macher doch einfach auf die Tatsache, das ein Kerl in Frauenklamotten und hoher Stimme allein den Kinosaal zum Brüllen bringt. So bleibt leider mal wieder ein Film über den man sich in der Jugend schlapp gelacht hat, aber heute eher emotionslos vorbeizieht.
5/10

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