Review
von Leimbacher-Mario
Mensch, töte dich nicht
Drei Gründe, die "Jumanji" auch heute sehenswert machen: 1) Robin Williams, 2) Nostalgiefaktor, 3) Einfallsreichtum. Denn die Geschichte über das gefährlich-fantastische Abenteuer-Brettspiel, ist nicht nur fester Bestandteil aller Erinnerungen von 90s-Kids, sondern kommt bestimmt auch bei der heutigen Generation noch an. Denn solche Filme werden heutzutage einfach nicht mehr gemacht & sind etwas Besonderes. Sogar der ähnliche Nachfolger im Geiste "Zathura" hat schon einige Jahre auf dem Buckel & kann meiner Meinung nach nicht ganz mit seinem Vorbild von 1995 mithalten - woran mit Sicherheit mein persönlicher Nostalgiefaktor keinen kleinen Anteil hat.
Robin Williams ist hier auf seinem Zenit & spielt nicht nur humoristisch groß auf, bringt auch die Emotionen auf den Punkt. Die Kinderdarsteller (u.a. Kirsten Dunst) nerven außergewöhnlich wenig & die Effekte waren für Mitte der 90er state of the art. Nicht nur die Effekte sind vielfältig, die gesamte Story schreitet so schnell, abenteuerlustig & atemlos voran, dass es einfach immer wieder ein riesiger Spaß ist. Das Brettspiel Jumanji wirft unsere Protagonisten in etliche gefährliche, lustige & knifflige Situationen, dass es fast unmöglich scheint, sich seine Lieblingsstellen oder liebsten Gefahren auszusuchen. Bei mir würde die Wahl zwischen der Regenzeit, dem gruseligen Jäger oder der fleischfressenden Pflanze entschieden werden. Aber auch die Stampi oder die Verwandlung in einen Affen hatten es mir nicht nur als Kind angetan. Ich kann mir ihn auch heute noch vorzüglich geben - das kann nicht jeder Film aus 1995 von sich behaupten!
Fazit: das coolste Brettspiel aller Zeiten & ein köstliche Kindheitserinnerung, die sich ordentlich gehalten hat. Von den angestaubten Effekten mal abgesehen. Das Ü-Ei der Filmbranche: Spiel, Spaß & Spannung!