Mit Jumanji liefert Regisseur Joe Johnston ein wildes Fantasy Spektakel ab, das bei seiner Veröffentlichung ein großer Erfolg wurde, in einige Punkten aber nicht allzu gut gealtert ist.
Robin Williams schlüpft dabei in die Rolle des Alan Parrish, welcher in jungem Alter das Titel gebende Brettspiel findet.
Zusammen mit der befreundeten Sarah Whittle beginnt dieser ein verhängnisvolles Spiel.
Denn nach kurzer Zeit wird Alan in das Spiel gezogen und Sarah läuft schreiend davon.
26 Jahre später ziehen die Waisen Judy und Peter Sheperd in Begleitung ihrer Tante Nora in das ehemalige prunkvolle Haus von Alans Eltern ein.
Deren Eltern waren bei einem Autounfall in Kanada ums Leben gekommen.
Auch sie entdecken Jumanji auf dem Dachboden und setzen das Spiel fort.
Glücklicherweise können sie den um 26 Jahre gealterten Alan aus dem magischen Dschungel befreien.
Um das Spiel allerdings fortzusetzen müssen sie Sarah finden und zum Weiterspielen überreden.
Tatsächlich gelingt dies mit Hilfe eines Tricks und so geht es bald wild zu....
Ein gutes Tempo, Darsteller die sichtbar Lust haben und überzeugen, sowie die meist guten Effekte sorgen dafür das Johnstons Spektakel auch nach über 25 Jahre seine Vorzüge hat.
Allerdings kann man auch nicht leugnen das vor allem die Charakter etwas zu sehr aus dem Setzbaukasten geformt wirken.
Noch größere Schwächen zeigt der Film aber in Sachen Spezialeffekte.
Während die echten Effekte dabei immer noch überzeugen hapert es gewaltig an den Computereffekten.
Gerade die Affen Animationen wirken heutzutage schlechter denn je und dürften selbst zur Zeiten der Veröffentlichung des Films kaum eine Chance auf den Oscar gehabt haben.
So ist Jumanji ohne Zweifel einer der besseren 90er Jahre Kinohits.
Denn auch wenn der Film in einigen Punkten nicht Taufrisch wirkt, macht dieser dank seiner Stärken immer noch Spaß.
Lockere 7 Punkte deswegen.