Für den einen oder anderen mag ein Film über eine Weltall-Mission, welche über 25 Jahre zurückliegt, nicht sonderlich interessant erscheinen. Vor „Apollo 13“ dürfte ich wohl in etwa derselben Meinung gewesen sein. Was mir aber dann hiermit geboten wurde, übertraf bis dato all meine an einen Film solcher Art gestellten Erwartungen.
Zur Story bleibt nicht viel zu sagen, da es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt. Der Film spiegelt jedoch den siebentätigen Aufenthalt der drei Mann umfassenden Besatzung der „Apollo 13“ sehr gut wieder, ohne dabei trotz seiner 131 Minuten Laufzeit langweilig zu wirken. Für weniger Interessierte Betrachter jedoch, könnte er dann doch das eine oder andere Mal etwas Gefahr laufen, einen kurzen Durchhänger zu erleiden. Aber in genau diesem Momenten geht der Film sehr gut ins Detail und schildert somit auch den gesamten Ablauf der hinter der damaligen Mission stand.
Die Darstellerriege macht ihrem Beruf als Schauspieler alle Ehre. Tom Hanks konnte zwar in seiner Hauptrolle nicht den 3. Oscar in Folge gewinnen (der Film erhielt für Schnitt und Ton jeweils einen Oscar), zeigt aber ebenso wie ein hervorragender Kevin Bacon und Gary Sinise eine Top-Leistung. Bill Paxton und Ed Harris haben hierbei mitunter ihre bisher am besten gespielten Rollen ihrer Karriere.
Wirklich mitreißend und toll in Szenen gesetzt sind alle, wirklich alle Effekte. Sei es lediglich der Start der Apollo 13, welche förmlich Gänsehaut – Stimmung verbreitet, die Außenaufnahmen um den Mond und auf die Erde, einfach alles super inszeniert. Alleine schon aus diesem Grund kann bei „Apollo 13“ keine Langweile oder ähnliches aufkommen. Sämtliche Schauplätze, sei es die Kapsel, der Control-Center, einfach auf das ins kleinste Detail bedachte Etwas macht diesen Film unter anderem mehr als nur Sehenswert.
„Apollo 13“ hat mich, trotz einiger Vorurteile mehr als überzeugt. Die Schauspieler und der Regie von Ron Howard zeigen durchweg TOP-Leistungen in einem super inszenierten Weltall-Spektakel welches als wohl aufregendstes in der Geschichte, nicht nur der USA, eingegangen sein dürfte.