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Uwe Boll hat es geschafft, einen ernsten und wirklich eindrucksvollen Genrebeitrag zum Thema „Vietnamkrieg“ zu inszenieren. Viele Szenen sind improvisiert worden und verleihen damit dem Kriegs-/Antikriegsfilm einen authentischen Touch. Ebenso passen die unerfahrenen Jungschauspieler in dieses Bild. Die Musik ist sensationell gut zu den Szenen gewählt. Die Kamera liefert für eine kostengünstige Filmproduktion sehr gute Szenen, die schon fast die Grenze zum A-Movie anschrammen. Bei den Goreszenen setzte Regisseur Uwe Boll auf den FX-erfahrenen „Splatterexperten“ Olaf Ittenbach. Ittenbach generierte harte, aber nicht ausufernde Effekte, die jederzeit realistisch wirken. Die Storyline an sich ist natürlich schlicht geraten, doch packt sie den Zuschauer und fesselt ihn bis zum ungewöhnlichen und ernüchternden Ende.

Fazit: Ich kann TUNNEL RATS jedem Boll-Gegner ans Herz legen. Es sieht so aus, als hätte der Regisseur mehr drauf, als oberflächliche PC-Game-Verfilmungen auf den Markt zu schleudern.

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