Texas: Ständig gefährden Tornados Menschenleben und richten große Verwüstungen an. Das Team um den Meteorologen Dr. Branson hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe einer technischen Neuentwicklung, dem so genannten PATTI, das Entstehen von Tornados genauer zu erforschen. Ihr Ziel ist es, exaktere Vorhersagen zu ermöglichen. Die Rechnungsprüferin Samantha Callen aus Washington will Dr. Branson die Gelder streichen. Doch plötzlich bricht ein Tornado los.
Es ist doch immer dasselbe mit diesen Direct-to-TV Katastrophenfilmen. Da nennt man dieses Exemplar reißerisch Tornado, packt sogar noch ein Ausrufezeichen hintendran und heraus kommt doch nur wieder eine weichgespülte Twister Kopie der fragwürdigen Sorte. Man sollte ja meine das hier aufregende Naturschauspiele und im Keller gefangene Menschen geht aber weit gefehlt. Bis hier jener Tornado den ersten Grashalm biegt ist der Film an sich schon halb vorbei und wenn er dann mal kurz durchs BIld huscht ist die Windhose grauslich computeranimiert.
Viel wichtiger war den Machern offensichtlich die Love Story zwischen Storm Chaser Jack und der Rechnungsprüferin Samantha, die die die Gelder für das Forschungsprojekt der Meteorologen zusammenstreichen soll. Die beiden balzen, tanzen, streiten sich mit Rivalen aus der Vergangenheit und labern bis sie mit dem Atem selbst einen Sturm produtieren können. Das ist mit Sicherheit genau der Spannungsbogen, den jeder Zuschauer sehen möchte. Die eigentliche Windaction gibts nur am Rande, lediglich im Finale windets es reichlich unbeeindruckend und der älteste Sack des Teams darf den Heldento erleiden, mehr ist nicht.
Einige wenige Szenen bleiben zwar positiv in Erinnerung, wie das letzte Damespiel oder die Kulisse nachdem der Sturm durchgezogen ist und verzweifelte Menschen ihre Lieben suchen, aber im Großen und Ganzen ist Tornado bestenfalls ein Sturm im Wasserglas und das trotz toller Besetzung wie Bruce Campbell, Ernie Hudson oder LQ Jones. Es ist immer wieder das gleiche Kreuz mit den TV-Katastophen-Zeugs.
3/10