Der erste Bond… ohne uns über die Existenz des Fernsehfilms aus dem Jahr 1954 das Maul zerreißen zu müssen. Was man jedoch anmerken sollte ist, das „Feuerball“ als erster James Bond Kinofilm geplant war. Auf Grund einiger rechtlicher Unstimmigkeiten entschied mal sich dann allerdings für „Dr. No“.
1962, das Jahr in dem Maximilian Schell eine Auszeichnung für seine Leistung in Stanley Kramers „Das Urteil von Nürnberg“ erhielt, bescherte dem Publikum Sean Connery als ersten Bond-Darsteller in einem Kinofilm. Gemessen an der Zeit und den damaligen Möglichkeiten ist diese Verfilmung in den höchsten Tönen zu loben. Terence Young inszenierte mit „Dr. No“ ein durchdachtes, logisch wirkendes Kinoerlebnis, dass in seiner Art unspektakulär, aber äußerst spannend daher kam. Auf übertriebene Action wurde wie auch im Nachfolger „Liebesgrüße aus Moskau“ verzichtet. Straight und Energiegeladen kommt Youngs Film daher ohne in Langeweile abzudriften und ohne wie ein Jahr später in Form von Daniela Bianchi als Tatiana Romanova ab und an zu nerven.
„Dr. No“ ist ein Film, der vom ersten bis zum letzten Moment fesselt. Es macht einfach Freude sich diesem anzusehen. Zweifelsohne ein Garant und ein makelloses Vorbild für spätere Eurospy-Produktionen. Angefangen bei den Hauptdarstellern bis hin zur Kameraarbeit wird innerhalb „Dr. No“ alles richtig gemacht und erfolgreich umgesetzt, bzw. erfolgreich an das Publikum vermittelt.
Fazit: Ohne Frage und ohne Einschränkung ein Klassiker und wichtiges Monument der Filmgeschichte.