kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 16.04.2013
Russischer Sci-Fi-Klassiker und direkte Fortsetzung zu "Start zur Kassiopeia". Sozialistische Tendenzen lassen ebenso wie die märchenhafte und dennoch mit vielen wissenschaftlichen Theorien und Paradigmen angereicherte Herangehensweise an das Genre direkt auf das Herkunftsland schließen; die Familie der ins All gesandten jungen Astronauten feiert gemeinschaftlich den Jahrestag des Abschieds, während nur die Kerzen des Kuchens die karg eingerichtete Wohnung erhellen, und die Astronauten wiederum erleben ihre Abenteuer als ein Kollektiv. Die Darstellung der Roboter wirkt extrem naiv, tatsächlich verbergen sich hinter den "Robot Dance"-artigen Bewegungen und den silbernen Kostümchen ausgereifte Kommunikationsmodelle, und die das Drehbuch beherrschende Zeitparadoxie stellt nicht etwa ein Fantasy-Element dar, sondern beruht auf physikalischen Überlegungen. Hat man sich also einmal durch die naive Darstellungsform gekämpft, entpuppt sich "Roboter im Sternbild Kassiopeia als philosophisch sehr anregender Film.
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