Review

„The Peacekeeper“ gehört noch zu den Lundgren-Filmen, die zwei Klassen besser sind als seine späteren Bauchlandungen „Agent Red“ oder „Detention“. Der erstaunlich teure Film (10 Millionen Dollar-Budget) bietet tolle Action und einen coolen Dolph Lundgren.


Die Story des Actioners ist gar nicht mal so übel. Lundgren spielt den Major Cross, der auf die „schwarze Tasche“ des Präsidenten mit Abschuss-Codes für Atomraketen aufpasst. Als Terroristen ihm diese stehlen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn die Terroristen drohen, Atomraketen zu zündne, wenn der Präsident keinen Selbstmord begeht.
Spannungsreiche Story mit schönen Wendungen, die natürlich auch einigen Raum für Action-Szenen lässt. Regisseur Forestier füllt diesen Raum mit tollen Verfolgungsjagden (so auch eine auf Dächern, in der die Autos von einem Dach zum anderen springen) und einigen Explosionen. Das alles ist gut gefilmt und sieht auch richtig teuer aus. Leider lässt der Film nach einem tollen Start im Laufe etwas nach, die Jagd nach Terroristen in der Abschuss-Basis ist dann doch etwas eintönig und stereotypisch.
Die im Laufe des Films auftauchenden Special-Effects sind leider eher schlecht als recht.

Neben dem wirklich cool aufspielendem Dolph Lundgren agiert noch Roy Scheider, den man trotz seines Welterfolges „Der weiße Hai“ immer öfter in B-Filmchen sieht. Beide überzeugen in ihrer Rolle.


Fazit:
Actiongeladener Thriller mit einem guten Dolph Lundgren. Tolle Actionszenen und eine spannende Story überzeugen. Auch wenn der Film nach dem Start etwas nachlässt, so ist das Spektakel ordentlich gefilmt. Der Actionfan wird sich freuen, auch wenn ab und zu um die Logik ein großer Bogen gemacht wurde.
Verglichen mit Lundgrens späteren Filmen ein Juwel !!!

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