Review

"Hello Dag, dis is Hausa!"

Gott, wie lang ist das her? 16 Jahre! Da war ich ja erst 14 und durfte TR noch gar nicht gucken! Hab nur in der "Kino Premiere" darüber gelesen, zum ersten mal von Paul Verhoeven gehört und mir zu Sharon Stone einen abgewedelt.

Aber ich schweife ab.
TR macht auch heute noch Laune, die Story um den Hirnmanipulierten Agenten Doug Quaid, der dem Mars eine Sauerstoffatmosphäre verpasst (sic! *g*), hat wenig von seinem Spaßfaktor verloren.

Die Spezialeffekte können sich durchaus noch sehen lassen, etwa die tollen Masken und rasanten Verfolgungsjagden.
Und dann die tolle Gewalt. Spezi Verhoeven ,der ein paar Jahre später in "Starship Troopers" zu Hochform auflief legte hier eine gute Grundlage für seine übertriebenen Gewaltdarstellungen, die bei aller Grausamkeit auch zum Humor des Films beitragen.

Der Humor, yeeeeeeeeaaahhhhhh, dis is samsing foa aua Spitzen-Fuim-Star Arnold Scharzenegger, damals auf dem Zenit seines Erfolgs und optimal passend für die Rolle. Und dann noch Michael Ironside als schusseliger Killer. Köstlich!
Sharon Stone, oft bemühte Vorlage eines jeden Jugendlichen in den 90ern, hat leider nur kurze Auftritte, ihre große Zeit sollte aber dank Verhoeven ja auch kurz nach TR kommen.

Gewisse Alterserscheinungen lassen sich natürlich nicht vermeiden, etwa rechnet man in manchem Mars-Set stets damit, dass irgendwo eine Studiotür aufgeht und ein besoffener Techniker ins Bild stolpert, dennoch gilt TR auch heute noch für mich als ein Höhepunkt des Actionkinos. Wird Zeit, dass Herr Verhoeven mal wieder was von sich sehen lässt.

Fazit:

Zeitlos unterhaltsame Sci-Fi-Action. Den sollte man kennen.

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