Review

Bezug auf US Unrated Version von Dimension Extreme 

Alles was beim ersten Teil noch richtig gemacht wurde, ist in dieser Fortsetzung (wie so oft) mal wieder über den Haufen geschmissen wurden. Denn bis auf einige, wenige  Jokes haben die Schöpfer hier alles verrissen, was man nur verreißen kann. Was ich irgendwie nicht wirklich nachvollziehen kann, hatte ich es hier doch mit demselben Regisseur wie im ersten Teil zu tun.
Zwar wird die Minimal-Handlung direkt am Ende von Feast I angesetzt und man trifft auch auf den einen oder anderen Darsteller der sich bereits in der Wüsten-Bar mit den triebgesteuerten Fleischfressern herum schlagen musste, doch hat es sich ab hier auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Alles wirkt hier nur noch aufgesetzter. Als habe man versucht dem Ganzen noch einmal die Krone aufzusetzen. Der erbarmungslose Handmade-Splatter musste CGI und Ekel/Fäkal-Effekten weichen, die coolen Dialogen sind einfach nur noch dämlich, vom Charakter-Design gibt es auch nichts positives zu berichten und als zum Ende hin sogar ein Kleinkind dran glauben muss ist das Ende der Fahnenstange des schlechten Geschmacks erreicht und ich konnte angesichts dieses Dilettantismus unbedingt noch einen drauf setzen zu wollen, einfach (Entschuldigt meine Wortwahl) nur noch kotzen.
Ich will hier niemanden zu nahe oder auf die Füße treten, aber jeder der diesen grenzdebilen Haufen Zelluloid-Verschwendung noch etwas abgewinnen kann, sollte sich mal an die Birne fassen und sich fragen ob sein Geschmack im Laufe der vielen Filmsichtungen nicht auf der Strecke geblieben ist.

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