Julia Stiles spielt in überflüssigen Remakes mit? Nach DAS OMEN und DER SCHREI DER EULE könnte man dies annehmen. Der vorliegende Thriller entpuppt sich im Verlauf der Spielzeit als Schnarchtüte, dem es nur hin und wieder gelingt, das Interesse des Zuschauers zu wecken.
Zu unsympathisch sind die Figuren dargestellt. Ein Mitfiebern oder gar eine Identifikationsmöglichkeit bleiben kühl außen vor.
Zu schmalspurig kommt der Film daher, um einen mitzureißen. Zu standardmäßig verkommt er zum unterdurchschnittlichen Fernsehformat, das sich gekonnt bis zum Schluss beim Zuschauer unbeliebt macht.
Sehr gute Thriller sehen für mich anders aus. Ob die Romantreue eingehalten wurde, kann ich nicht beurteilen. Wenn ja, es auch ok für mich, das Buch nicht gelesen zu haben.
Man muss die Messlatte im Thriller-Genre schon ein wenig höher stecken, um beim Publikum Befriedigung und Unterhaltung auszulösen.
Fazit: Thriller von der Stange mit einem für die meisten Zuschauer sehr unbefriedigenden Ende . Ich rate wohlwollend ab, da es über eine Million andere Thriller gibt, die mehr zu bieten haben.