Alle Kurzkommentare


10

Nach seinem Zeitreise-Abenteuer "Time Bandits" (1981) schickt Regisseur Terry Gilliam hier Bruce Willis auf eine Reise durch die Zeit. Seine Suche nach dem Virus, das in der Vergangenheit einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat, ist hervorragend inszeniert. Starke Darsteller (hervorzuheben ist insbesondere auch die Leistung von Brad Pitt), die apokalyptische Atmosphäre und die spannende Aufbereitung der Geschichte mit vielen unterschiedlichen filmischen Stilmitteln machen "12 Monkeys" zu einem herausragenden Science-Fiction-Film mit Hirn.

8

Eigentlich mag ich Zeitreise-Geschichten nicht besonders, weil durch das Element Zeitreise von vorneherein keine stimmige Fantasy-Welt entstehen kann. Aber diese hier ist interessant, einmal wegen der "Geschlossenheit" der Zeitreise, also, dass Cole sich als Kind selbst sterben sieht, und zweitens wegen der Kombination mit der geistigen Verwirrung, also, dass Cole irgendwann glaubt, dass die Zukunft, aus der er geschickt wurde, nur Einbildung ist. Gelungen inszeniert, wobei optisch einiges an "Brazil" erinnert. Schöne, subtile Komik. Herrlich gespielt von Brad Pitt! Obendrein eine reizende Liebesgeschichte zwischen Cole und Kathryn, und gute Filmmusik!

Der Photoroman "La Jeteé" als Ideengeber ist klar, die Verbindung zu "Vertigo" erschließt sich mir allerdings nicht wirklich. Selbst wenn es oberflächliche Ähnlichkeiten gibt, ist Vertigo ja ein reiner Psychothriller/Krimi und kein Fantasy.

4

Terry Gilliam und seine exzentrische Art Filme zu machen, mit all den verschrobenen Figuren und den schrägen Kamerawinkeln. Außerhalb seiner Kooperationen mit seinem gesamten Monty Python Team hat der Mann nichts abgeliefert, was mir voll und ganz zusagt. Ich hätte lieber nur einen Bruce Willis im Schutzanzug durch eine geheimnisvolle Endzeit stapfen gesehen so wie ganz am Anfang des Films, anstatt ihn als verängstigten Zeitreisenden zu erleben, der andauernd durch die beiden unterschiedlichen Epochen gehetzt wird, weil das mit fortlaufender Zeit immer ermüdender wurde. Auch der Ausflug in eine Irrenanstalt konnte mich nicht überzeugen und der finale, ach so schockierende Twist ist, obwohl für sich genommen passabel, doch schon von weitem zu erahnen. Und ein Fan von Brad Pitt bin ich auch nie gewesen. Die französisch angehauchte Akkordenmusik ging mir auch schnell auf den Zeiger.

10

Den Test der Zeit mit Bravour überstanden Regisseur Terry Gilliam beglückte uns schon vor diesem Highlight mit Monty Python und Filmen wie Ritter der Kokosnuss und lieferte mit Fear and Loathing in Las Vegas 1998 sein Meisterstück ab...auch 12 Monkeys von 1995 ist ein Streifen für die „10er“-Liga: Er packt einem storymäßig von Anfang an am Schlawiddich und erhöht die Spannung bis zum Finale...Immer humorvoll, gewitzt mit schrägen Ideen und Kameraeinstellungen und Darstellern die das Salz in der Suppe sind...so geht Filmmaking und in der aktuellen Viruslage ist der Film sowieso Pflichtprogramm im Nachtprogramm ...Cheers

9

Einer der stärksten Streifen von Terry Gilliam. In Ausstattung, Story, Stimmung und Besetzung weiß der Film zu überzeugen. Das Spiel von Pitt und Willis ist einfach Weltklasse. Auch die Führung durch die Story ist so angelegt, dass der Zuschauer nicht auf der Strecke bleibt und bis zum Ende der Entwicklung und den Hintergründen folgen kann. Danke, Mr. Gilliam für einen flotten, spannenden und schönen, abgedrehten Spaß.

7

Genialer SF-Thriller im Strom der Zeitsprüng, teil weise undurchsichtig und konfus, aber das macht den Reiz dieses Filmes aus. Die Kobination Pit-Willis hat hier sehr gut in einender gepaßt. In diesem Streifen überzeugt vorallem Pit mit seiner Darstellung des gestörten reichen.

8

Als ich das erste Mal von dem Film gehört habe, war ich sehr skeptisch- Brad Pitt kannte ich nur als Frauneschwarm, Bruce Willis nur als Actionschauspieler und Terry Gilliam nur als Monty Python Mitglied. Um so mehr war ich vom Ergebnis dann beeindruckt- ein spannender, wendungsreicher Thriller, düster und (für Zeitreisegeschichten) erschreckend logisch, angereichert mit Gilliams visueller Phantasie und herausragenden Schauspielerleistungen. Das Script jongliert mit mehreren Zeitebenen und Seelenzuständen, die von Willis und Pitt hervorragend verkörpert werden. Madeleine Stowe steht ein bisschen im Hitergrund, und ihr Verhalten ist teilweise auch nicht ganz nachvollziehbar, deshalb bleibt sie bei meiner Lobeshymne ein wenig außen vor. Unterm Strich bleibt ein genialer SciFi Streifen, um 8 Klassen besser als "Das fünfte Element", der ebenfalls mit Willis und einem hervorragenden Regisseur aufwarten kann, aber einfach wesentlich flacher ist.

9

Am Anfang wenn man sich diesen Film anschaut, wirkt noch alles extrem unverständlich, wirr, und zusammenhangslos. Im nachhinein klärt sich dann das meiste nach und nach auf und der Film beginnt sogar etwas Spannung vorzuweisen. Insgesamt kann er jedoch nicht vom Hocker hauen, auch wenn das Staraufgebot seinesgleichen zu suchen vermag, und komplett mit den besten Leuten des Schauspieler Fachs belegt ist. Insgesamt bleiben einige Fragen offen, und ich hätte mir einige Kleinigkeiten etwas anders gewünscht. - Top Schauspieler (++) - Zu Beginn wirr (-) Note: 3

9

Terry Gilliam schuf hier ein geschickt gestrickter und komplexer Sci-Fi-Thriller, der eine ziemliche abgefahrene und verstörende Geschichte mit sich bringt. Zudem hat Gilliam mit den beiden Schauspielern Brad Pitt und Bruce Willis eine gute Wahl getroffen. Allerdings muss man schon eine Vorliebe für solche düstere und verstörende Endzeitthriller haben. 8/10

10

Oh Mann, Terry Gilliam serviert uns hier schwer verdauliche Kost. Hier haben wir keinen Film, bei dem man das Hirn beim Kinoeingang abgeben kann, sondern man muß wirklich mitdenken, um die Handlung verfolgen zu können. Der Film ist sehr sehr düster gehalten, kaum freundliche Farben oder helle Sets. Die Schauspieler agieren alle hervorragend, allen voran Brad Pitt als Irrenhaus - Insasse. Danke für diesen hervorragenden, geistig etwas anspruchsvolleren Film. 10 / 10 Punkten

10

Erschreckende Weltuntergangsvision. Düster und interessant erzählt. Schauspielerische Höchstleistungen von Bruce Willis und Brad Pitt. In meinen Augen einer der besten und mitreissensten Filme überhaupt. Danke Terry Gilliam. 10/10

9

Wow, was für ein Film! Mit "12 Monkeys" hat Terry Gilliam erneut einen modernen Klassiker abgeliefert, der nahezu perfekt realisiert wurde. Das Drehbuch ist eine Offenbarung und wird von den exzellenten Darstellern mit viel Elan vorgetragen - Bruce Willis und Brad Pitt hätte ich das so nicht zugetraut. Verstörend, bizarr, genial!

0

Bruce Willis: Erstklassig. Brad Pitt: Spielt den Bekloppten - die Rolle seines Lebens. Die Story: wirr, aber dennoch logisch, konsequent in eindrucksvollen Bildern gefilmt. Kurz und gut: Die abgefahrenste, genialste Weltuntergangsvision aller Zeiten! Da soll noch einer sagen, Zeitreisen wären unmöglich...

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