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12 Monkeys verbindet eine wunderliche Weltuntergergangsvision mit einer bizarren Zeitreise.
Genau wie der Protagonist James Cole (Bruce Willis), der ständig zwischen Wahn und Wirklichkeit pendelt, beginnt der Zuschauer im Verlauf der Handlung an die Geschichte zu zweifeln. So fällt es ihm schließlich schwer zu unterscheiden was real passiert und was nur im Kopf der Hauptperson entstanden ist und er bleibt konzentriert am Film gefesselt.

Bruce Willis, der vor 12 Monkeys fast ausschließlich nur als unbesiegbarer Actionheld aus „Stirb Langsam“ („Die Hard“) bekannt war, spielt hier erstmals eine völlig andere Figur. Es gelingt ihm ohne Frage einen hilflos verletzlichen und verstörten Charakter überzeugend darzustellen.
Genauso glänzt auch Brad Pitt durch seine Leistung als vollkommen durchgedrehter und irrsinniger Tierschützer. Obwohl es für ihn nur bei einer Oscar-Nominierung blieb, zählt die Rolle als Jeffrey Goines wohl zu (einer) seiner Besten.

Terry Gilliam gelang trotz anfänglichen Schwierigkeiten ein einmaliges Endprodukt, das durch seine Vielseitigkeit, seinen Wendungsreichtum und seiner finsteren Atmosphäre leicht überzeugen kann.
Empfehlenswert für alle, die einen gewissen Anspruch an Filmen haben.

10 / 10 Punkten !

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