Dreimal habe ich diesen Film bis jetzt gesehen. Nicht, weil er mir so unendlich gut gefällt sondern einfach aus "Zufall". Übermäßig viele Wiederholungen im Fernsehen etc.
Das erste Mal bin ich leider eingeschlafen, damals war ich aber vielleicht noch zu "jung", um mir einen ernsten Film wirklich begeistert anschauen zu können. Beim zweiten Mal habe ich das ganze Werk gesehen und war begeistert.
Die Mischung aus Endzeitthriller, Sc-Fi-Film und Charakterstudie ist Terry Gilliam wirklich gelungen. Zwar erinnern viele Einstellungen, besonders die schräge Kamerahaltung, an König der Fischer, allerdings verleiht dieser künstlerische Einfluss im wahrsten Sinne des Wortes den nötigen "schrägen" Touch.
Kurz zur Story: Ein Virus hat 1996 fast die gesamte Menschheit ausgelöscht und in der Zukunft schicken Wissenschaftler und hohe Tiere Strafgefangene in die Vergangenheit, um die Ursache und den Virus zu finden. James Cole (genial gespielt von Bruce Willis) ist einer dieser "Freiwilligen" und landet nach Fehlreisen nach 1990 und in den ersten Weltkrieg beim dritten Versuch endlich ins Jahr 1996, wo er in die traurige Wahrheit blicken muss...
Neben Bruce Willis spielt Brad Pitt einen durchgeknallten Wissenschaftlersohn, der Oberhaupt der 12 Monkeys. Diese Organisation soll Schlud am Ausbruch des Virus tragen und Willis versucht, Pitt ausfindig zu machen. Auch Madeleine Stowe spielt die Rolle von Willis' Psychiaterin, in die er sich verliebt und die ihm helfen will.
Besonders die Charaktere von Willis und Pitt können stark überzeugen und sind durch die Kameraführung von Terry Gilliam noch besser in Szene gesetzt. Die Musik von Astor Piazolla wirkt verstöhrend und deswegen genial. Man muss allerdings mit der Darstellung von Gilliam zurecht kommen, um diesen Film wirklich zu mögen. Im Großen und Ganzen ist 12 Monkeys aber ein großer Film, dem es an nichts fehlt.