Review

Eigentlich hat Regisseur Jonas Akerlund in seinem Psychothriller „Horsemen“ alles richtig gemacht. Eigentlich, wie gesagt – doch dazu später mehr. Der Höhepunkt ist neben der spannenden Story aber vor allem Dennis Quaid. Er spielt einen Polizeispezialisten Aidan Breslin, der nach dem Krebstod seiner Frau doch ziemlich verlottert durch die Gegend läuft. Privat muss er sich um seine beiden Söhne kümmern, was ihm durch seinen Job immer schwerer fällt. Diese Rolle spielt er perfekt und sehr glaubwürdig. Breslin ist auf der Suche nach einer kleinen Gruppe von Killern, die die Gegend unsicher machen und grauenvolle Morde vollbringen. Stellenweise erinnert der Film stark an „Sieben“. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten. – Nun zu meiner Anfangsbemerkung! Mehr als die Hälfte des Films wird eine tolle Spannung aufgebaut. Die Handlung ist stimmig und die Protagonisten werden mit einem klaren Profil dargestellt. Einige Szenen sind schön blutig umgesetzt und der Film ist bis dahin echt Spitze. Und dann – dann kommt ein Schluss, der den ganzen Film kaputt macht. Nachdem ja schon im letzten Teil des Films der Verlauf mehr als vorhersehbar war, versetzt das Ende des Films „Horsemen“ fast den Todesstoß. Was sich hier die Drehbuchautoren gedacht haben, wird wohl immer deren Geheimnis bleiben. Am Ende bleibt ein ratloser Zuschauer zurück. Deshalb leider nur 6 Punkte. Hätte man die Spannung der ersten Hälfte aufrechterhalten, wäre es ein Spitzenfilm geworden.

© Flatterhans

 

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