Review

Mir gefiel der Film sehr gut. Die gesellschaftskritischen Ansätze wurden von Regisseurin Mary Harron treffend umgesetzt. Des Weiteren verkörpert Christian Bale den oberflächlichen, narzisstischen Wall Street Psychopathen derart überzeugend, dass man ihm für seine Performance glatt eigenhändig den Oscar überreichen möchte.
Schon der Beginn des Films ist grandios, da dort sehr perfide mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt wird. Die einzige wesentliche Abweichung von der literarischen Vorlage betrifft übrigens den Verzicht auf blutrünstige Szenen. Dies wirkt sich aber keineswegs störend aus, da diese auch im Roman eine eher untergeordnete Rolle spielten (auch wenn sie natürlich ihre Schockwirkung nicht verfehlt haben und entscheidend zum Bekanntheitsgrad des Romans beigetragen haben).
Hervorragend ist auch die musikalische Untermalung, die perfekt den Zeitgeist der 80er einfängt. Besonders einprägsam ist in diesem Zusammenhang die brutale Ermordung eines Arbeitskollegen Batemans, die mit dem Evergreen "Hip to be Square" unterlegt wurde.

Fazit: Eine tolle Umsetzung des provokativen Romans, deren Ansehen allein schon die schauspielerische Glanzleistung Christian Bales rechtfertigt.

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