Sex & Crime aus Japan, aber von der allerbilligsten Sorte.
Es geht um eine Politikertochter, die vergewaltigt und anschliessend entführt wird: der Herr Papa schickt dann die Polizei und seine Männer los, die die ganze Sache aber ohne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erledigen sollen, da es sonst seine Karriere negativ beeinflusst. [ Später hängt seiner Meinung nach sogar der Frieden des Volkes davon ab, Schwachsinn der schmerzt ].
Jedenfalls wird auch die geschasste Polizistin Rei [ „Der Tiger von Osaka“ ] in die Entführerbande eingeschleust…
Wo sie dann aber praktisch nichts macht ausser grosse Reden schwingen und sich auch vergewaltigen zu lassen.
Der Film ist einfach nur schlecht, für Exploitation – Fan’s auch eher dürftig, da sowohl der Sex als auch die Gewalt eher abtörnend sind; die wenigen Actionszenen sind so erbärmlich gefilmt und geschnitten, dass sie anstrengend sind und praktisch weh tun. Dazu ein erbärmlicher Score und von der deutschen Synchro als Dank ein Haufen schlechter 70er Jahre Kalauersprüche.
Auch geht der „Showdown“ ewig, da wird die Windmaschine an- und Papierschnipsel rein geschmissen, als wenn grad Tornado Frances tobt, dazwischen versucht der übriggebliebene Polizist auf 5m Entfernung mehrmals ein stehendes Ziel zu treffen, aber vergeblich.
Eine Identifikationsfigur unter den chargierend - nichtskönnenden Sschauspielern sucht man vergeblich,
„Stiefel“, „Mütze“ und „Brille“ fallen ja weg, der „Tiger“ [ sollt das nicht eher „Tigerin“ heissen ? ] macht nichts, die Polizei stellt sich ebenso untätig und dazu noch dumm an; während 2 der übriggebliebenen Kleingauner ihren Rausch ausschlafen, und eine Erstürmung ein Kinderspiel wär, wird in der Zeit der 3te ausgiebigst gefoltert, nur um nach der „Tortur“ mit Schraubstock und Schweissgerät fast putzmunter wieder als Spitzel laufengelassen zu werden.
Nee nee….Wo die Grundidee mit der ebenso wie die Gangster agierenden Polizei eigentlich genügend Möglichkeiten bot, wird hierbei fast alles verschenkt, da sich Yukio Noda zumindest hier sich als inszenatorische Null erweist.
Wenn man sehen will, wie’s richtig gemacht wird: RUN AND KILL.