Review

Lange hat es gedauert.Doch endlich hab ich mir von dem Film eine Fassung ergattern können und war nun ganz gespannt wie er wohl sein würde.
Wenn man sich nämlich den Trailer dazu anguckt,die Gesichter von Sonny Chiba und Roddy Piper sieht und im Hintergrund alles in Feuer und Rauch aufgeht,müsste das doch ein cooles Buddy Movie der Güteklasse A sein.
Das Cast sieht vielversprechend aus.Angefangen von Wrestlinglegende
Roddy Piper (Sie Leben),Martial Arts Ikone Sonny Chiba (Kill Bill) sowie Meg Foster (Sie
Leben) oder Deron MCBee (Mortal Kombat: Annihilation).
Immortal Combat ist kein schlechter B-Movie Klopper.Obwohl mir doch einige Dinge ein bisschen sauer aufgestossen sind.Die Action stimmte.zwar,flaute gegen Mitte doch rapide ab.Bei so einem actionreichen Auftakt hätte das nicht passieren dürfen.
Der Bodycount ist zwar nicht besonders hoch ausgefallen,aber teilweise doch ziemlich derbe.Hin und wieder gab es,seitens der Hauptdarsteller auch mal was zum Lachen.
Die Harmonie zwischen Chiba und Piper war nicht schlecht aber wer Back in Action oder Tough and Deadly mit Billy Blanks kennt,war sie dort eindeutig besser.
Ein nächster Kritikpunkt ist die konfuse und 08/15 mässige Story,die sich wie ein zäher Kaugummi anfühlte.Oftmals wurde wild zwischen irgendwelchen Szenen hin und her gewechselt,gefolgt von total debilen Dialogen,bis hin zu nervigem Overacting,seitens Roddy Piper oder Deron MCBee.
Sonny Chiba gab sich gekonnt ruhig und fiel glücklicherweise nicht so negativ auf.
Meg Foster hatte zuwenig Screentime und bot eh nur eine Vorstellung von der Stange.
Tiny Lister (Meteor Man) hatte wohl den lächerlichsten Part aller Zeiten.Schäm dich.Er war der totale Witz und schlichtwegs peinlich.Die restlichen Darsteller waren ganz ok.
Budget hatte Immortal Combat nicht wirklich.Und dass sieht man ihm auch an.Die Kulisse war doch sehr armselig.
Entweder wurde ziellos in der Pampa rumgerannt oder man hielt sich in den immer gleich aussehenden Hütten oder Häusern auf.

Fazit: Na ja was soll man zu dem durchwachsenen Streifen noch sagen?
Auf der einen Seite wurde vorallem zu Anfang und gegen Ende hin doch einige interessante Fights aus dem Hut gezaubert.Leider geht dem Film in gut der Hälfte bereits die Puste aus.Schade eigentlich,da das Hautpaugenmerk natürlcih auf der guten Action liegt.Auch der Humor bot hier und da ein paar gute Lacher.Ein weiterer Bonus waren natürlich Roddy Piper und Sonny Chiba.Wenn die nicht an Bord gewesen wären,hätt ich mir den Film mit Sicherheit nicht angetan.
Wer über ein so gut wie nicht vorhandenes Drehbuch hinwegsieht,etwas für die Darsteller übrig hat und ein wenig Geduld mit sich bringt,wird seine Freude daran haben.Alle anderen lassen`s bleiben.

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