Alle Kurzkommentare


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Lundgren schaut schlecht aus. Als andauernd angetrunkener, heruntergekommener Cop, der wahllos Leuten eine reinsemmelt, passt der Look sogar, doch der Umstand bleibt bedauerlich. Wenn der schwedische Actionstar einen Abstecher ins Sadomaso-Milieu macht und dort zugeschnürt mit dem Kopf nach unten hängend von einem Catwoman-Verschnitt in rotem Lack dominiert und "bearbeitet" wird, dann waren die glorreichen Zeiten im Boxring zusammen mit Rocky noch nie so weit entfernt. Auch für den einst so vielversprechenden Regisseur Anthony Hickox ist dies keine ruhmreiche Arbeit: Der teils verschlafene und teils sleazige Thriller ist nur seelenlose Direct-to-Video-Massenware, die auch Fans von härterer Erotik ködern soll. SM ist hier nie sinnlich, immer nur schmierig. Lediglich in einem Monolog werden die Praktiken mal vorurteilsfrei analysiert.

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Naja sogar ich als Dolph Lundgren Fan muss sagen der Film ist sehr dürftig und versucht am Erfolg von 8mm anzuknüpfen, was ihm aber icht im geringsten gelingt, da er einfach langweilig in Szene gesetzt wurde und null Spannung aufkommt. Die Story um einen Killer ist bekannt und bewegt keinen mehr vom Hocker. Dumme Dialoge, wenig Action. Das einzige positive ist Lundgren der den Film gerade noch so vor dem absturz rettet. Ein Film der ins Nachtprogramm gehört und auch für immer dort verweilen sollte. 4/10

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Jill Rips ist sicher kein Highlight in Dolphs Filmkarriere, das ist wohl wahr. Zuviel wurde von 8mm abgekupfert. Man hätte den Film viel besser machen können, gar keine Frage. Aber eine gewisse Spannung ist teilweise dennoch spürbar. Ich weiss nicht wie ich diesen Film einordnen soll.Er will mehr sein als er im Endeffekt wirklich ist. Zudem ist die Auflösung leider zu offensichtlich und es ist schon bereits nach der Hälfte des Films klar, wer der Mörder ist. Anzumerken ist das die weibliche Hauptdarstellerin sicher einen gewissen Reiz ausübt, aber das reicht leider auch noch nicht aus das der Film dadurch besser wird. Hartgesottene Fans können dennoch einen Versuch riskieren.

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Jill Rips stellt meiner Meinung nach den absoluten Tiefpunkt Lundgrens Karriere (wenn mans so nennen darf!) dar. Eine abstruse Story, ohne nennenswerte Höhepunkte. Total überforderte Darsteller und Dialoge der peinlichen Art. Auch der Schluss dieses Sado-Maso Krimis der peinlicherweise auch noch in den 70ern (warum eigentlich) spielt, kann niemanden überraschen. Selbst Hickox´s Regie kann gar nix rausreissen, dafür wirkt der Film zu konstruiert. Von den Logikfehlern wollen wir gar nicht sprechen. Auch ist die Freigabe mal wieder unverständlich, da mittlerweile jeder Tatort blutiger ist! Selbst mit beiden zugedrückten Augen im Vollrausch nicht zumutbar! 1/10

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Mit Jill Rips haben wir wohl Lundgrens schwächsten Film vor uns. Eine x-mal durchgekaute Story um einen perversen Killer, äußerst spärlich gesähte Actionszenen sowie wenig überzeugende Darsteller- und Regieleistung. "Jill Rips" bewegt sich auf dem Niveau eines billigen TV-Films, keinerlei Innovationen, dafür altbewährte Elemente aus verschiedenen Klassikern des Genres. Wirklichs schlecht ist der Film nicht, er bietet teilweise sogar Spannung aber das Problem ist schlicht, dass alles schon viel zu oft in besserer Form dagewesen ist. Nur für Lundgrenfans einen Blick wert. Bestenfalls durchschnittlicher Thriller. Die FSK18 ist hier angesichts von Filmen wie "Resurrection" oder "Sieben" völlig unverständlich. Immerhin ist der Film sehr günstig zu haben...

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Mit diesem Film haben weder Regisseur Hickox ("Reise zurück in der Zeit") noch Dolph Lundgren etwas zu ihrem Image beigetragen. Die völlig einfallslose Story können auch die beiden nicht retten. Wären Hickox-typische Splattereinlagen drin gewesen, hätte vielleicht ein harter Thriller draus werden können. So kam nur ein öder Mix aus "8 MM" und "Ressurection" heraus. Wohlgemerkt nicht abgekupfert, weil das Projekt seit 1988 in einer Schublade schmorte. Vielleicht hätte man ihn da auch drehen sollen. Zu damaliger Zeit wäre der Film vielleicht sogar einigermaßen erfolgreich gewesen. Wertung : 3 / 10

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Oje, was soll ich schreiben. Als eingefleischter Dolph Lundgren Fan, kann ich nur sagen : ,,FINGER WEG !" Ein derart schlechten Film habe ich ja schon lange nich mehr gesehen. Die Schauspieler kamen anscheinend gerade aus der Schauspielschule, die Musik ist grottenschlecht und die Story so mißerabel, das es selbst Kojak die letzten Haare im untersten Winkel stäubt. Ich muß ehrlich sagen, daß das Cover von Ascot viel besser rüberkommt als der gesamte Film. Also nicht täuschen lassen. Mit dieser Gurke ist Dolph wahrscheinlich nun endgültig in den C-Movie Keller gerutscht! Es gibt natürlich immer ein paar, die den Film nicht so schlecht finden, aber als Dolph Fan kann man da mir wahrscheinlich eher Vertrauen:-) Schaut euch lieber Agent Red an, der is ,,etwas" besser geraten....aber nur etwas...

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