Ok ... eines vorweg: dieser Slasher ist nur eingefleischten Amateurfilmfans zu empfehlen oder Filmzuschauern, die wenig wert auf eine ausgefeilte Story und Klasse-Darsteller legen.
CAMP BLOOD bietet eine hübsche kleine Geschichte, die einen zum Ende hin mit gewagten Splattereffekten wirklich zu überraschen weiß.
Die Storyline ist dünn - doch den Fan interessiert dies wenig. Der Streifen dauert ja auch nur 72 Minuten. In dieser Zeit wird Teeniehorror gezeigt (Anleihen beim GROSSEN BRUDER "Jason" sind da nicht zufällig). Die Darsteller haben in der deutschen Synchro gnadenlose Sprecher bekommen, d.h. jeder Pornofilm ist besser vertont.
Der Amateurfilmfan meckert hier natürlich nicht, da er dies gewohnt ist. Spannung wird erzeugt und Splatter wird gezeigt.
Stichwort Splatter: FX-Guru Tom Savini (Zombie etc.) hat mal ähnlich einfach aber überzeugend angefangen. So sehen auch hier die Tricks zwar einfach aus, aber bieten den ein oder anderen Goreeffekt, den man in anspruchsvolleren Horrorfilm-Produktionen schmerzlich vermisst (Machete in den Arm, Machete in den Kopf etc.).
Der Schluss ist so inszeniert, dass ganz klar ein 2. Teil folgen muss ... der kam dann ja auch ein Jahr später.
Fazit: Zwischendurch-Amateur-Horror-Slasher, der durch seine Schlichtheit überzeugt und Lust auf die Fortsetzung macht.
2. Fazit: Die Fortsetzung ist meiner Meinung nach noch gelungener und splattriger.
Chips´nBeer-Movie!