Review

Für einen Amateurfilm ist ’CampBlood’ insgesamt ganz ordentlich, aber einige Sachen haben mich schon extrem gestört:

1) die ständig wechselnde Bildqualität (mal ist das Bild ganz ordentlich, mal sehr schlecht)

2) das Schneckentempo, in dem der ’Mörderclown’ gegen Ende des Filmes die Hauptdarstellerin verfolgt

3) einige unlogische Handlungen … bestes Beispiel: die Szene, in der der Clown das eine Mädel verschleppt und ihr Freund (statt einzugreifen) sich erst die Haare rauft, sich dann ein (winziges) Messer besorgt und es danach nicht schafft, den Clown zu finden, obwohl die Entführte die ganze Zeit schreit und der Clown nur ein paar Sekunden Vorsprung hatte (und sehr langsam unterwegs ist, weil er ja das Mädel tragen muss) … kann man schlecht beschreiben, aber die Szene ist wirklich lächerlich

Ansonsten gibt es einige blutige Effekte, die zwar nicht perfekt, für einen Amateurfilm aber ganz ordentlich sind.

Die Schauspieler sind zwar größtenteils untalentiert, aber gerade noch so zu ertragen.

Von den großen Vorbildern wie ’Freitag der 13.’ und ’Sleepaway Camp’ ist ’Camp Blood’ natürlich meilenweit entfernt, aber ein netter und unterhaltsamer Film hätte es trotzdem werden können, wenn da nicht die o.g. Schwächen wären. So ist ’Camp Blood’ nur eingeschränkt empfehlenswert.

Meine Wertung: 4,5 von 10 Punkten

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