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Es wird immer nur ein wahres Camp Blood geben und das liegt am Crystal Lake. Fast 30 Jahre nach FREITAG DER 13. kommt diese Epiogne ohne den Hauch einer erkennbaren eigenen Idee daher und setzt uns hohle und stereotype Figuren vor, die nur als Kanonenfutter bzw. Machetenfutter herhalten müssen, sowie einen Killer, der mit seiner bunten Clownsmaske so gar nicht ins grüne Ambiente passt und wie ein Bandmitglied von Slipknot beim Joggen im Wald ausschaut. Beim abendlichen Lagerfeuer, als man sich Gruselgeschichten erzählt, will null Stimmung aufkommen, weil die Nummer so abgedroschen und uralt ist. Dass der nur 73 Minuten lange Slasher so wenig Atmosphäre zu erzeugen vermag, liegt sicher auch daran, dass er in billiger und unbeholfener Amateurvideo-Optik daherkommt (weil No Budget). Passabel ist nur das blutige Finale, das an KETTENSÄGENMASSAKER erinnert und fast eher dem Terrorfilm zuzurechnen ist.
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Camp Blood von Regisseur Brad Sykes ist ein trashiger low-budget Streifen. Die Dialoge in diesem Film sind so schlecht, dass es schon wieder lustig ist. Man hofft eigentlich den ganzen Film über, dass der Killer alle tötet, damit dieser Streifen endlich ein Ende hat. Das sinnlose Ende passt perfekt zu diesem Film. Nur für absolute Fans von Slasher-Movies geeignet.
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Ein echter Geheimtip, der beste Amateurfilm, den es gibt. Die Inszenierung ist 1a, die Schauspieler sind super, und die Effekte ganz schön gorig. Zu Bemängeln ist vielleicht das Bild der DVD. Ist irgendwie grünstichig. Trotzdem der Film ist super, vielleicht grade weil er so schlicht ist. Es geht fast nur um vier Personen, die von einem Clown durch den Wald gejagt werden. Aber ab dem Punkt, wo die Waldjagd ist, ist der Film spannend ohne Ende und man fragt sich echt, wie das alles ausgeht. Besonders gelungen ist die Atmosphäre. Genauso stelle ich mir einen Amateurfilm/Backwoodslasher vor. Billig, aber unterhaltsam. Das coolste ist wohl, daß der Film bei mir um die Ecke im Wildpark spielen könnte und das man trotzdem das Gefühl hat, ein echtes Hinterwaldmovie zu gucken. Der Regisseur könnte der neue Franco oder D`Amato werden. Empfehlenswert für C-Filmfreunde.
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„Camp Blood“ ist ein Slasher,der viel eigenes hat. Die Story ist für ein Horrorfilm ganz gut ausgearbeitet worden und auch die Dialoge sind für das Genre sehr gut. Die Splattereffekte sind auch überraschend gut. Der Film wäre soo gut...wenn da nicht die schlechte Qualität wäre. Die Lichteffekte sind grauenvoll schlecht und bei der Kameraführung wird einen echt schlecht. Aber da es schließlich ein Amateurfilm ist,kann man auch nicht viel erwarten. Die Killerauflösung ist früh eindeutig, aber das ist nicht tragisch. Ein Film der mich sehr positiv überrascht hat,aber nicht unbedingt etwas für jeden Genrefan ist.
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Wenig prickelnder Amateur-Slasher um einen mordenden Clown und eine Gruppe Teenies, aus dem bei professioneller Umsetzung mehr hätte werden können. Spannung kommt nur selten auf und auch die Morde reissen niemandem vom Hocker - zumal sie hoffnungslos billig ausfallen. Die Darsteller machen ihre Sache für eine solche Low-Budget Produktion recht gut - lediglich einige Nebencharaktere wirken unpassend überzogen. Wer an einem Freitag der 13. auf Sparflamme Interesse hat oder auf semi-professionelle steht, kann einen Blick riskieren. Alle anderen sollten lieber das Original schaun
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Der Film hat mich positiv überrascht, für einen Amateurfilm. Geht in Richtung Freitag der 13, nun gut wir wollen nicht übertreiben, die Freitagsfilme sind schon noch um einiges besser, aber auch dieser Film ist es Wert in der einen oder anderen Filmsammlung zu stehen. Es geht gleich mal mit ein paar netten Szenen los, dann ist es ein wenig ruhiger, die Akteure werden vorgestellt und dann kommt das Finale, in dem es wieder rund geht und der Clown zeigen kann was in ihm steckt, oder aber in seinen Opfern. Ich meine diese Qualität könnten einige A-Produktionen auch vertragen. Hoffe der 2. Teil ist auch so gut.
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Ein Killer-Clown der aussieht, als wäre er direkt einer gewissen Stephen-King-Verfilmung entsprungen metzelt sich durch ein Feriencamp, das ganz stark an ein Camp aus einer vielfortgesetzen Slasher-Reihe erinnert... könnte ne dreiste Kopie sein. Ist's aber nicht bzw. nur bedingt. Der Film "Camp Blood" hat nämlich den großen Bonus, dass er sich nicht allzu ernst nimmt und so zu einer augenzwinkernde Parodie auf diverse klassische Horrorstreifen wird, ohne gleich in Albernheiten abzudriften wie z.B. Scary Movie oder Shriek. Vergleichbar ist der Film in etwa mit der Sleepaway-Camp-Trilogie, die das Prinzip "Blutige Parodie" ja schon bekannt gemacht und beinahe perfektionisiert hat. "Camp Blood" erreicht zu keiner Zeit ein derart hohes Niveau, da es sich hierbei um einen Amateurfilm handelt, der aber im Gegensatz zu dem, was einem in Deutschland manchmal als "Amateur" vorgesetzt wird dennoch halbwegs professionell wirkt. Insgesamt wirklich gut guckbar.