Camp Blood II - The Revenge
War der 1. Teil schon eine "Gurke", so ist die Fortsetzung dazu allenfalls noch die verfault, verschrumpelte Form davon...
Soll heißen:
"Camp Blood II" ist:
NOCH schlechter, NOCH unlogischer, NOCH mieser, NOCH "Laienhafter",
als der erste Teil.
Da "paßt" so überhaupt rein gar nichts auch nur halbwegs zusammen:
-weder Story (welche Story ?!),
-noch die "Schauspieler" (eine Beleidigung, für alle angehörigen dieser Zunft),
-ja selbst die Musik (war die beim 1. noch halbwegs passabel)
taugt nicht die Bohne.
Kommen wir nun zu der (selten) dümmlichen Story, die uns dieses "Schundwerk" weiß zu machen versucht:
Die einzig Überlebende des "Camp Blood"-Massakers aus dem ersten Teil, wird in einer psychiatrischen Anstalt als Mordverdächtige gefangen gehalten.
Nun kommt so eine möchtegern "Film-Produzent" (der Kerl ist mit Sicherheit eher Automechaniker, o.ä. von Beruf) daher, der den Stoff zu dem Massaker gerne verfilmen möchte (mit einer Video-Kamera !).
Dazu braucht er noch eine Beraterin, die seinerzeit dabei gewesen ist.
Und wer bietet sich da geradezu prächtig an ?
Genau !
Die psychisch kranke, "Überlebende" wird kurzerhand aus der Anstalt geholt*, und steht von nun an dem Film-Team "beratend" zur Seite, wenn es darum geht Schauspieler, und (Mord-) Schauplätze auszuwählen.
*Der "Polizist" der die Dame aus der Anstalt holt, ist wirklich zum Schießen komisch (im negativen Sinne). Der entspricht nämlich so nahezu allen "Colombo", "Dirty Harry", "James Bond"-Klischees zusammen, die man sich überhaupt vorstellen kann...
Da man auf einen Regisseur offenbar verzichten kann, wird noch fluchs ein unfähiger Kameramann besorgt (der nichtmal weiß wie eine Videokamera zu bedienen ist), und auf geht's zum lustigen "Camp Blood".
-Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe:
wären das insgesamt 5 "Schauspieler", der Produzent, der "beschränkte" Kameramann, und die "Beraterin", die dann auch alle "munter", Einer nach dem Anderen von einem geisteskranken Clown abgemeuchelt werden, bei dem Versuch aus dem sonnigen (!) Wald zu entkommen...
Dazu gibt's mehr, oder weniger (viel) Ketchup zu bewundern, und penetrant verwackelte, eben "Heimvideo"-Bilder.
Am Schluß kommt eine derart "an den Haaren" herbeigezogene "Auflösung" (?!), daß einem dann endgültig schlecht wird (falls man nicht schon vorher aus den Socken gekippt ist, bei diesen "seekranken" Wackelbildern...).
Nun ja; soviel zu der "Geschichte" (?!).
Das ich diesen Film nicht sonderlich mag, dürfte wohl so ziemlich klar geworden sein.
Das Teil würde ich nichtmal einem Aas-Geier zum Fressen geben wollen !
Oh, es gibt aber auch positives über den Film zu berichten:
-Verwackelte Video-Bilder, wie bei: "Pleiten, Pech, und Pannen" (welch treffender Vergleich, denn was anderes ist dieser Film nicht, wie eine einzige "Panne"),
-billige Ketchup-Effekte a la "Bad Taste" (Entschuldigung, aber DER war genauso "billig"),
-unfähige (Laien-) Darsteller, die eigentlich gar nichts richtig machen (nicht mal "schauspielern"),
-von "Spannung" (o.ä.) keine Spur (im Gegenteil: man HOFFT sehnlichst darauf, daß der Nächste abkratzt, um dessen dümmliches Geschwafel nicht länger ertragen zu müssen),
-eine vollkommen unlogische Story, und Charaktere wie aus den billigsten Groschenromanen (der "Drehbuchautor" hatte hier wohl zutief ins Glas geschaut), und
-die Dialoge (moment mal, sowas gab es auch ?!) klingen wie abgelesen.
Ätsch;
angeschmiert, war doch nichts "positives"...
Weil:
ES GIBT NICHTS "POSITIVES" AN DIESEM FILM !
(Alleine das Wort: "Film" ist schon beleidigend)
Fazit:
Wer dieses "Machwerk" auf DVD geschenkt (!) bekommt, sollte tunlichst zusehen das Teil wieder loszuwerden !
Dieser Film ist eine Schande, für jede DVD-Sammlung auf Erden.
-Peinlich für mich, denn ich habe doch tatsächlich 4,95 dafür ausgegeben...