In "Alone in the dark II" bekommt es Edward Carnby (diesmal gespielt von Rick Yune) mit einer Hexe zu tun, die im Central Park ihr Unwesen treibt. Als ihm ein von der Hexe besessener Mann ihm einen Dolch in den Bauch stösst, der der Hexe gehört, gerät er zwischen die Fronten. Die Hexe lockt ihm damit, ihm alle Geheimnisse zu verraten für die er sich interessiert. Auf der anderen Seite stehen die Hexenjäger, die ihm das Leben retten und die schon seit Generationen gegen die Hexe kämpfen.
Nachdem Uwe Boll im ersten Teil Regie geführt hatte, durften in "Alone in the dark II" das bis jetzt eher unbekannte Regisseur-Duo
Michael Roesch und Peter Scheerer ran. Diese arbeiten vermehrt mit "Wackelkamera" und vielen Perspektivwechseln wodurch eine unglaubliche Dynamik und verbunden mit einer tollen Soundkulisse auch Spannung entsteht.
Sowieso ist das was den Film richtig gut macht, die Spannung. Zwar braucht der Film ein wenig um an Fahrt aufzunehmen aber spätestens sobald Carnby bei den Hexenjägern gelandet ist, wird der Film unglaublich spannend. Dies hält auch bis zum Schluss an.
Die Darsteller machen mit Ausnahme von Rachel Specter ihre Sache ordentlich. Rachel Specter wirkt als einzige unglaubwürdig und liefert eine recht schwache Leistung ab. Rick Yune macht seine Sache im grossen und Ganzen gut, und besser als es Christian Slater im ersten Teil getan hatte. Und auch die Leistung der Nebendarsteller ist im Bereich von ordentlich bis sehr gut angesiedelt.
Die Musik Untermalung ist gelungen und sorgt mit der schon erwähnten Soundkulisse für viel Spannung.
Kritikpunkte gibts in erster Linie in der Story, so gibts doch das eine oder andere Logikloch grad zum Ende hin und ohnehin hätten sie vllt den Schlusspunkt auch bei Nacht filmen können, wodurch das Ende leicht aufgesetzt wirkt. Aber wenigstens gibts noch ne hübsche überraschende Wendung...
Fazit: Die Fortsetzung schafft es besser zu sein als der Vorgänger und überzeugt mit viel Spannung, guter Musik und guten Kameraeinstellungen. Die Darsteller sind bis auf eine Ausnahme alle mindestens ordentlich und die Story ausser gegen Ende hin auch schlüssig. Damit vergebe ich hier 8/10 Punkte.