Review

Soviel Alkohol kann man gar nicht trinken,um diesem Schund etwas abzugewinnen und wenn doch,muß man sich dessen spätestens bei den schiefen Kameraeinstellungen wieder entledigen.

In einer idyllischen Kleinstadt hat sich ein Sektenführer eingenistet.Seine Königin liegt im Sterben und es wird dringend frisches Blut gebraucht,also muß man die arglosen Bürger niederstrecken.Ein mutiger Pathologe stellt sich ihm in den Weg um sein blutiges Treiben zu beenden.

Schönen Dank,Ed Adlum.Du zeigst uns hiermit,dass es nicht nur in Deutschland Amateurfilme gibt,die unsehbar sind.
Die Darsteller arbeiten mit weniger Gesichtsausdruck als ein Playmobilmännchen.
Die unterlegte Musik ist offensichtlich verborgenen Jack-Arnold-Filmen entnommen worden und passt rein gar nicht zum Geschehen.
Die Handlung wirkt so zusammengeschustert,als hätte man mit einer Kamera ein paar Probeaufnahmen gemacht und sie anschließend zusammengeschnitten,anders lässt sich nicht erklären,warum einige Darsteller während einer Sequenz die Kleidung wechseln.
Viele Szenen sind dermaßen langgezogen,dass man Mühe hat,sich auf den Bildschirm zu konzentrieren anstatt auf seinen leeren Schreibtisch zu starren.Allein das Beseitigen der Blutspuren des ersten Opfers nimmt soviel Zeit in Anspruch,dass man zwischendurch eine Radtour machen könnte.
Am Ende wird der Schmierheini von Sektenguru in seiner schäbigen Butze aufgespürt und bevor er seine ebenso schmierige Königin für sich haben kann,bekommen wir während des Finales an einer Klippe im Wohnort des Regisseurs einen so kurzen Showdown,dass man ihn verpassen könnte,weil man sich ja noch auf der Radtour befindet.
Immerhin kann Jenny jetzt ihren Don heiraten,die Auswirkungen könnte man irgendwann bei „Invasion der Tollwütigen 2“erleben.

1 von 10 Punkten

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