Die wenigen Überlebenden des großen Atomkriegs schließen sich zu neuen Stämmen und Staaten zusammen. Auf der Suche nach seiner entführten Schwester gerät der Abenteurer Tom in den Amazonenstaat "Urech". Gemeinsam mit dessen Anführerin She geht er auf die Odyssee ins Abenteuer.
Weia, weia, wenn es einen Preis für den größten Gaga-Film aller Zeiten gäbe, dann wäre She ganz sicher mit in der Verlosung. In Sachen Endzeit Trash rangiert der Film jedenfalls auf meiner persönlichen Skala direkt hinter Einer gegen das Imperium unangefochten auf Platz zwei. Was sich hier 23 Jahre nach dem atomaren Gau entwickelt hat lernt unsere Held Tom mit dem debilen Gesichtsausdruck und sein getreuer Sidekick kennen. Den beiden wird nämlich das Schwesterchen entführt, was sie nun in Kooperation mit der Amazonenkönigin She wieder zu ändern gedenken.
Auf dem Weg dorthin dürfen sie sich mit Punks mit Hakenkreuz Schulterpolstern rumschlagen, Frankenstein Monster ist auch mit dabei dem aber dummerweise der Kopf explodiert als man ihm die Schraube aus dem Hals zieht, da werden unspektakuläre Kämpfe mit Schwertern und Stihl Kettensägen ausgetragen und lecker Sandahl Bergman darf sich nackig in einem magischen Bad suhlen. All das gibt es hier gratis in der schrägen Mischung aus Fantasy und Moderne, dazu noch jede Menge knapp bekleideter Damen und einem Script aus dem der Wahnsinn spricht. Ich hab den zugrunde liegenden jetzt zwar nicht gelesen, aber ich kaum das das da so drin stand.
Wer jedenfalls ein Herz für Trash hat, ist hier goldrichtig, soviel komprimierten Wahnwitz bekommt man jenseits einer Troma Produktion jedenfalls selten zu Gesicht. Ganz sachlich betrachtet ist She zwar ein ziemlicher Gurkenfilm, aber eben einer der auch Spaß macht, bevorzugt natürlich mit guten Kumpels und einer Tasse Bier, dann ist das Ding eine Granate
7/10