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Selten durfte ich ein derartiges "Machwerk" (anders kann man das da nicht bezeichnen) bestaunen, bei dem der grelle Style der 80er so dermaßen aus allen Poren trieft. Aber ich beklage mich nicht groß, denn ich liebe dieses Jahrzehnt. Und so gab es für mich auch das eine oder andere Erfreuliche zu entdecken, etwa mal einen brauchbaren Elektropopsong zwischendurch. Selbst der hektisch rumhüpfende Haarspray-Pudel Pia Zadora, der der Welt damals als nächste Gesangs- und Schauspielsensation aufs Auge gedrückt werden sollte, hat mich gar nicht groß gestört. Nicht einmal ihr vom Rest des Films losgelöstes Musikvideo zusammen mit Jermaine Jackson war mir ein Dorn im Auge. Für Michael Berryman, wie mit der Kettensäge durch die Highschoolkorridore wetzt, gibt es sogar noch einen kleinen Bonus. Natürlich hätte ich mir gewünscht, das Ding wäre mehr handfeste SciFi-Komödie denn wirrer Musikfilm gewesen.