Review

„Stirb Langsam“ erfand eine völlig neue Dimension des Action Films. Klar natürlich, dass Plagiate im Überfluss produziert wurden. Auch Filmstudio Warner wollte dabei sein und schickte mit Steven Seagal ihren McClane ins Rennen.

Casey Ryback ist Koch auf dem Schiff U.S.S. Missouri. Eigentlich sollte es eine friedliche letzte Fahrt werden, doch Terroristen haben das Schiff gekapert und wollen die auf diesem untergebrachten Atomraketen mopsen. Nur Casey kann sie noch aufhalten.

Hier wurde ein wirklich gelungener „Stirb Langsam“ Klon auf die Menschheit losgelassen. Der Hintergrund wurde eher militärisch gehalten und als Location dient ein Kriegsschiff. Genügend Abwechslung also, um nicht jede Minute an das große Vorbild erinnert zu werden.

Seagal als Undercoverkoch nimmt man seine Rolle ab. Leider kann man selbiges nicht von den Bösewichtern Gary Busy und Tommy Lee Jones sagen. Denn beide wollen in ihre Rollen nicht wirklich reinpassen. Das ist recht schade, da dadurch doch etwas Glaubwürdigkeit verloren geht. Vor allem das comichafte Verhalten von Herrn Jones nervt recht schnell.

Von diesem Manko aber einmal abgesehen, gibt es tolle Big Budget Action mit typischem Seagal Kampfeinlagen. Die Schießereien wirken realistischer als in anderen Filmen des Genres. Aber keine Angst, die eine oder andere Over-The-Top Einlage hat sich auch in diesen Film verirrt.

Produktionsmäßig gibt es eigentlich nix zu meckern. Die Action ist gut umgesetzt und die Explosionen können sich sehen lassen. Kurz und knapp: Der Film macht Laune und kann immer mal wieder angeschaut werden. An sein großes Vorbild kommt er allerdings nicht ran.

Fazit: "Alarmstufe Rot" ist nette Big Budget Action im „Stirb Langsam“ Stil und einem Seagal in seiner wohl besten Rolle. Fans des Genres sollten sich den Film nicht entgehen lassen.

Details
Ähnliche Filme