Seit „Herr der Ringe“ oder "Harry Potter" liegen Fantasy-Filme voll im Trend und begeistern ein Massenpublikum. Kein Wunder da – wie der Name des Genre schon sagt – der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Das nicht nur Gutes, sondern im Extremfall Grottenschlechtes dabei herauskommt, beweist der Murks-Streifen„Fire & Ice“. An diesem dahingeschusterten Machwerk stimmt aber auch absolut gar nichts. Die Action-Sequenzen – falls man das so nennen kann – sind allesamt miserabel choreographiert und hektisch geschnitten. Die größtenteils unsympathischen Darsteller plappern hölzerne Dialoge vor sich hin und die CGI-Effekte sind laienhaft und billig produziert. Kein Wunder, dass sich der Regisseur dieses Machwerks hinter seinem richtigen aber unbekannten Namen (Comar) versteckt. In Wirklichkeit handelt es sich hier um den in Frankreich sehr populären Pitof (dieses Pseudonym steht für "Klein Christoph) , der mit „Vidocq“ eigentlich einen ganz annehmbaren Streifen abgeliefert hat. Was er sich allerdings hier geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut und reiht sich nahtlos an seine unsagbar schlechte Regiearbeit bei "Catwoman" an. Dafür erhielt er sogar die "Goldene Himbeere". Verwunderlich nur, dass sich relativ bekannte und namhafte Darsteller wie Arnold Vosloo (Die Mumie) oder John Rhys-Davies (Noble House) für solch einen Schmarrn hergegeben haben Jenes lässt sich wohl nur mit mangelnden Angeboten oder der Höhe der Gage erklären. Notice: Die Rezension bezieht sich auf die ersten 58 Film-Minuten. Länger hat es der Rezensent nicht ausgehalten und diesen Schrott aus dem Player entfernt und im direkten Anschluss entsorgt.