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Der späte Versuch, die Reihe in eine ernsthaftere und bodenständigere Richtung zu lotsen und dabei das klassische Samuraikino aus z.B. den 70ern zu huldigen (die extremen Zooms auf grimmig dreinblickende Augen!) ist nicht geglückt. Zwar ist das Resultat wieder einmal hochästhetisch, wie man es von einem Film über das feudale Japan erwartet, aber die Handlung zieht sich wie Kaugummi und es ereignet sich generell sehr wenig in diesem Klingengekreuze auf Sparflamme. Das Finale etwa ist auch nach 5 Minuten schon wieder vorbei und abgehakt! Ebenfalls den Plot ausbremsend und obendrein alles andere als neu im Genre ist das Motiv des mysteriösen, verletzten Kriegers, der von einer Frau lange gesund gepflegt werden muss und an Fieberträumen leidet. Zumindest ist Teil 6 konsequent, von der Tussi mit den pinken 80er Punkhaaren (!) abgesehen.