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Sicherlich hat Wen du fürchtest eine interessante Thematik, die den geneigten Zuschauer einen dramatisch verlaufenden Unterhaltungswert suggeriert. Was anfänglich auch bestens klappt, verliert spätestens nach 30 Minuten an eigentlicher Substanz. Der Zuschauer verfolgt geradezu teilnahmslos das Geschehen. Um die Story auf 90 Minuten zu dehen, muss natürlich jede Menge Überflüssiges platziert werden. Eine herbe Enttäuschung - da können auch Schauspieltalent und kühle Optik nichts retten. Im Genre "Psychodrama" gibt es bessere Beiträge als dieser dänische Versuch.